„Teil des Kreislaufs“ – Arbeitgeberkampagne für neue Müllfahrer

1103
Die Initiative „Teil des Kreislaufs“ ist eine gemeinsame Kampagne der privaten bayerischen Entsorgungsunternehmen mit dem Ziel, Berufskraftfahrer für die Entsorgungsbranche zu begeistern (Foto: VBS)

Gemeinsam mit dem Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS) haben Heinz Entsorgung und sieben weitere Betriebe eine Kampagne gestartet, um für den Beruf des Kraftfahrers in der Entsorgungsbranche zu werben. Denn offene Stellen für Berufskraftfahrer sind immer schwerer zu besetzen.

Bei der Auftaktveranstaltung vergangenen Freitag (15. Februar 2019) stellten die Betriebe zusammen mit dem Verband die Kampagne mit eigener Website, Flyer und Imagefilm sowie weitere geplante Maßnahmen vor. Sie verdeutlicht die Vorteile der Beschäftigung in der Entsorgung.

Unter dem Motto „Teil des Kreislaufs“ macht die Initiative darauf aufmerksam, dass es längst nicht mehr nur darum geht, Abfall abzuholen und auf der Deponie abzuladen. Kreislaufpiloten liefern hochwertige Rohstoffe an die Industrie und führen sie somit dem Recycling-Kreislauf zu. Weil diese Fachkräfte dringend gesucht werden, sensibilisieren Heinz Entsorgung, der VBS und die weiteren beteiligten Unternehmen für die vielen Vorteile, die der Beruf mit sich bringt. „Als mittelständisch geprägte Branche bieten wir attraktive, feste Gehälter und geregelte Arbeitszeiten – und damit eine optimale Work-Life-Balance. Das ist der entscheidende Faktor, durch die wir bei Bewerbern punkten“, erklärt Geschäftsführer Otto Heinz anlässlich der Auftaktveranstaltung. „Wer einen Lkw-Führerschein hat, aber trotzdem den Feierabend mit Familie und Freunden verbringen will, ist als Kreislaufpilot bestens aufgehoben.“

Auf Quer- und Umsteiger und ausländische Fachkräfte angewiesen

Auftaktveranstaltung der Kampagne am 15. Februar 2019 (Foto: VBS)

Auch für Umsteiger bietet das Projekt Kreislaufpiloten Optionen: Als IHK-zertifizierter Ausbildungsbetrieb ermöglicht Heinz Entsorgung als Berufskraftfahrer durchzustarten – auch für Quereinsteiger und Fachkräfte aus dem Ausland. „Aufgrund des Fachkräftemangels ist die Entsorgungswirtschaft auf Umsteiger angewiesen. Den bestehenden Bedarf können wir nicht ausschließlich mit deutschen Arbeitnehmern decken. Unsere Branche ist auch auf die Integration ausländischer Fachkräfte angewiesen“, betont Otto Heinz. „Wichtig ist, dass die Fahrer Spaß an ihrem Beruf und dem Umgang mit Menschen haben und sich gerne in unserem Betrieb einbringen.“

Interessenten, die sich für den Beruf begeistern können, haben die Möglichkeit unter www.kreislaufwirtschaft.bayern Interviews mit Mitarbeitern anzusehen, zusätzliche Informationen herunterzuladen und direkt mit den Betrieben wie Heinz Entsorgung Kontakt aufzunehmen.

Quelle: Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS)