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Kupfer: Die investive Nachfrage zog im Januar um 60 Prozent an

Bis Ende Oktober 2021 zog die Kupferminenproduktion um 2,6 Prozent an. Die Raffinadeproduktion stieg nur um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die leicht rückläufige Kupferminenproduktion in Chile und China wird durch die Erholung unter anderem in Indien und den USA sowie die Eröffnung und Erweiterung mehrerer Produktionsstätten (u. a. in Indonesien) überkompensiert.

Wie die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information berichtet, ist der Bedarf an raffiniertem Kupfer in den ersten zehn Monaten um ein Prozent gestiegen: einem Rückgang um 5,5 Prozent in China steht ein Anstieg in der restlichen Welt von 9,5 Prozent gegenüber. Jedoch stabilisierten sich die Kupfervorräte an der LME auf niedrigem Niveau. Für das Gesamtjahr sieht die IKB ein Angebotsdefizit von rund 250.000 Tonnen. Die investive Kupfernachfrage zog im Januar um 60 Prozent an, somit spiegelt dies auch eine höhere Knappheit wider.

Tendenz: Den Kupferpreis sieht die IKB bis Ende Q1 2022 um die Marke von 10.000 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +1.000 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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