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Weiterhin Seitwärtsbewegung bei den Stahl- und Schrottpreisen

Die Weltrohstahlproduktion ging in den ersten fünf Monaten um 0,1 Prozent zurück. Die negativen Impulse kamen insbesondere aus China, wo ein 1,4 prozentiger Produktionsrückgang zu verzeichnen war, aber auch Japan und die USA produzierten bis Ende Mai weniger Stahl (- 2,3 %; – 2,4 %).

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Der indische Output stieg um 7,7 Prozent an und in Deutschland erhöhte sich bis Ende Mai die Produktion um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Schrottpreise zogen im Mai bei weiterhin schlechtem Schrottaufkommen, vor allem bei den Neuschrotten, leicht an. Die Stahlpreise stagnierten im Mai bei einerseits rückläufigen Eisenerznotierungen und andererseits gestiegenen Kokskohlepreisen. Ohne nachhaltige Belebung der Industrieproduktion sieht die IKB für die Stahl- und Schrottpreise weiterhin eine Seitwärtsbewegung.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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