Umfrage: Note „sehr gut“ für Österreichs Verpackungssammlung

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Abfalltrennung (Foto: ARA / Kurt Keinrath)

Am 7. März ist Tag der Mülltrennung. Wie stehen Herr und Frau Österreicher zum Thema? Und wie bewerten sie das Sammeln von Verpackungsmaterial?

Eine aktuelle Umfrage* liefert erfreuliche Antworten: Mülltrennung und Verpackungssammlung werden nicht nur aus dem Gesichtspunkt des Recyclings als äußerst sinnvoll erachtet. Sie sind auch fixer Bestandteil des Lebensalltags geworden. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der bequeme Zugang zu fast zwei Millionen Abfallbehältern des ARA Sammelsystems, das von der Bevölkerung Bestnoten erhält.

Verpackungssammlung: Steigende Zustimmung und Alltagsbegleiter

Der Zuspruch ist äußerst hoch: Sowohl die Idee der Mülltrennung (96 %) als auch jene der getrennten Verpackungssammlung (92 %) werden von Österreichs Bevölkerung als sehr gut bzw. gut erachtet. Und gerade die Sammlung von Verpackungsmaterial konnte in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich zulegen:

„Lag der Wert Anfang 2000 noch bei rund 77 Prozent, sind wir nun bei über 90 Prozent Zustimmung angekommen. Diese hohe Akzeptanz freut uns und ist gleichzeitig Ansporn, unser Sammelsystem weiter zu verdichten. Wir möchten den Konsumentinnen und Konsumenten die Mülltrennung so einfach wie möglich machen, denn wir wollen jede Verpackung zurück zum Recycling. ‚Convenience‘ – Bequemlichkeit ist dafür einer der wichtigsten Hebel“, betont ARA Vorstand Christoph Scharff.

Wie sehr die getrennte Verpackungssammlung mittlerweile im Alltag der Bevölkerung verankert ist, zeigt die Tatsache, dass nur mehr weniger als ein Viertel der befragten Personen (24 %) das Trennen als zusätzlichen Zeitaufwand empfinden. Zum Vergleich: Vor rund 20 Jahren traf dies noch auf mehr als jede dritte Person zu (34 %). Und selbst wenn das Argument des Zeitaufwandes vorgebracht wird, erachtet in dieser Gruppe über drei Viertel (76 %) die getrennte Verpackungssammlung als „selbstverständliche Notwendigkeit“.

Aktuell stehen den Österreicherinnen und Österreichern rund 1,91 Millionen Sammelbehälter zur Verfügung, zusätzlich sind 1,78 Millionen Haushalte an die Sammlung ab Haus mit dem Gelben Sack angeschlossen. Damit sammelten die österreichischen Haushalte im vergangenen Jahr 1,08 Millionen Tonnen Verpackungen und Altpapier. Als wichtiger Beitrag zu Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung kommt dem Recycling von gebrauchten Verpackungen eine wesentliche Rolle im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu: Jährlich werden allein in diesem Bereich durch das ARA Sammel- und Verwertungssystem in Österreich rund 500.000 Tonnen CO2 eingespart.

Abfallbehälter: Hohe Zufriedenheit und immer in der Nähe

Das dichte Angebot an Sammelbehältern wird von Österreichs Haushalten äußerst positiv aufgenommen: Mit der aktuellen Sammelinfrastruktur für Kunststoffe (Gelbe Tonne und Gelber Sack) sind 89 Prozent der befragten Personen sehr zufrieden oder zufrieden. Und im Detail geben 91 Prozent an, Kunststoff-Getränkeflaschen getrennt zu sammeln. Für Getränkedosen beträgt der Wert der getrennten Sammlung 88 Prozent, während 86 Prozent mit den bestehenden Sammelmöglichkeiten für Metallverpackungen sehr zufrieden oder zufrieden sind. Noch bessere Ergebnisse erzielt die Sammlung von Weiß- und Buntglas sowie von Altpapier. Hier trennen laut Umfrage 95 Prozent (Glas) bzw. 97 Prozent (Altpapier) und die Zufriedenheit ist mit 94 Prozent (Glas) sowie 96 Prozent (Altpapier) sehr hoch.

„Eines der Erfolgsgeheimnisse ist die Nähe zu Konsumentin und Konsument, wir rücken mit unseren Abfallbehältern immer näher an die Bevölkerung“, führt Christoph Scharff aus. „Musste man beispielsweise vor 20 Jahren im Durchschnitt noch 470 Meter bis zum nächsten Kunststoff-Sammelbehälter zurücklegen, so ist dieser Weg nun auf durchschnittlich rund 150 Meter geschrumpft. Damit wird das Sammeln von Verpackungen immer bequemer und Verpackungen landen möglichst einfach dort, wo wir sie haben wollen: im Recycling- und Ressourcenkreislauf.“

*IMAS-Umfrage „Meinungen zum Thema Mülltrennung“, im Auftrag der ARA, Dezember 2020, n = 1.070.

Quelle: Altstoff Recycling Austria AG (ARA)

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