Schrottpreise: Leichter Rückgang im ersten Quartal 2021 zu erwarten

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Schrott-Verladung auf Binnenschiff/Scrap loading on barge (Foto: Michael Gaida / Pixabay)

Die Weltrohstahlproduktion sank 2020 um 0,9 Prozent auf 1,83 Milliarden Tonnen, von denen 1,05 Milliarden Tonnen auf China entfielen (+5,2 %).

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Für 2021 wird ein Zuwachs um sechs Prozent gesehen, wobei die Erzeugung in China geringer steigt. Für Deutschland erwartet die IKB eine um sechs bis sieben Prozent höhere Erzeugung. Die Preise für Warmbreitband sind im Januar 2021 um elf Prozent auf im Schnitt 690 Euro je Tonne angestiegen. Auch die übrigen Stahl- sowie Schrottpreise zogen kräftig an. Bei festeren Erzpreisen und Preisen für Emissionszertifikate dürfte dies zu steigenden Stahlpreisen führen.

Tendenz: Die IKB erwartet im ersten Quartal 2021 bei den Schrottpreisen einen leichten Rückgang, bei den Stahlpreisen eine weitere Belebung.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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