Aluminium: Die investive Nachfrage stieg im Januar um rund 62 Prozent

1437
Sammelbox mit Aluminiumpfannen (Foto: Jürgen Morlok, Lk Aschaffenburg / abfallbild.de)

Die weltweite Produktion von Primäraluminium stieg 2020 um 3,1 Prozent auf 65,3 Millionen Tonnen. Hinzu kommen noch rund 11,8 Millionen Tonnen Recyclingaluminium.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Für das laufende Jahr wird ein Ausstoß von 65,7 Millionen Tonnen und rund 13 Millionen Tonnen Recyclingaluminium bei einem stärker anziehenden Aluminiumverbrauch erwartet. Die Lagerbestände stabilisierten sich im Januar an LME und SHFE. Allerdings ist nach dem Angebotsdefizit in den beiden Vorjahren auch im Verlauf des Jahres 2021 mit einem weiteren Abbau der Börsenbestände zu rechnen. Die investive Nachfrage stieg im Januar 2021 um rund 62 Prozent.

Tendenz: Bis März 2021 bewegen sich die Primäraluminiumpreise in einem Band von +300 US-Dollar um 2.000 US-Dollar pro Tonne, die Preise für Aluminium Alloy liegen bis zu 100 US-Dollar pro Tonne niedriger.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

Anzeige