Schrottpreise dürften im ersten Quartal 2021 um fünf Prozent anziehen

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Foto: O. Kürth

Bis Ende November 2020 sank die globale Stahlproduktion um 1,3 Prozent, in China stieg sie um 5,5 Prozent an. Im Gesamtjahr 2020 dürfte nur noch ein Rückgang von rund einem Prozent erfolgen, nimmt die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information an.

Die Schrottpreise zogen den Angaben zufolge im Dezember gegenüber dem Vormonat bei weiter knappem Angebot und hoher Nachfrage um bis zu 30 Euro pro Tonne an. Die Eisenerzpreise legten im Monatsdurchschnitt um 22 US-Dollar je Tonne zu. Infolge der hohen Nachfrage und des knappen Angebots verteuerten sich die Preise für Warmbreitband und verzinkte Bleche im Dezember um fast 100 Euro pro Tonne, diejenigen für Walzdraht um 50 Euro pro Tonne.

Tendenz: Die Schrott- als auch die Stahlpreise dürften im ersten Quartal 2021 aufgrund des knappen Angebots um weitere fünf Prozent anziehen.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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