Aluminium: Mit einem stärker anziehenden Verbrauch ist zu rechnen

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Umschmelzofen am Standort Essen (Foto: Trimet Aluminium SE)

IKB Rohstoffpreis-Information: Bis Ende November 2020 erhöhte sich die globale Primäraluminiumproduktion um 2,6 Prozent gegenüber 2019. Diese stieg in China um 4,3 Prozent.

Für 2020 erwartet die IKB Deutsche Industriebank AG einen Ausstoß von 65 Millionen Tonnen. Hinzu kommen noch circa elf Millionen Tonnen Recyclingaluminium.

Die Lagerbestände an den Börsen reduzierten sich: An der LME liegen diese bei 1,35 Millionen Tonnen, an der SHFE betragen sie noch 0,22 Millionen Tonnen. Für 2021 rechnet  die IKB mit einem stärker anziehenden Aluminiumverbrauch. Diese höhere Nachfrage dürfte vermehrt aus Recyclingaluminium gedeckt werden. Die investive Nachfrage brach jedoch um ein Drittel ein.

Tendenz: Bis Ende Februar 2021 bewegen sich die Primäraluminiumpreise in einem Band von +300 US-Dollar um 2.000 US-Dollar pro Tonne, die Preise für Aluminium Alloy liegen bis zu 200 US-Dollar pro Tonne niedriger.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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