Streckenoptimierung und Streckenanalyse – Produktneuheiten von AIS alfaplan

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Binnen Sekunden berechnet die Streckenoptimierung von AIS alfaplan eine kostenoptimale Strecke pro Lkw (grün). Hier im Vergleich zur Vorgabe des Navigationssystems (pink) (Bild: AIS alfaplan)

Durch die neu entwickelte Streckenoptimierung senkt die Ulmer AIS alfaplan GmbH je nach Anwendungsfall Frachtkosten in der Logistik nachweislich um mehr als fünf Prozent.

In Kombination mit der weiteren Neuentwicklung Streckenanalyse, einem Modul zum Ist-Soll-Vergleich, sparen Frachtführer den Angaben nach rund zehn Prozent ihrer gesamten Frachtkosten. Beide Neuentwicklungen entstanden auf der Basis von jahrzehntelanger Zusammenarbeit im Tourenplanungs- und Telematikbereich sowie Entwicklungsimpulsen durch das neu aufgestellte Team von AIS alfaplan.

„Es ist längst überfällig, dass Lkw nicht mehr nach Standard-Algorithmen ihres eingesetzten Navigationsgeräts fahren, denn damit fallen für sie hohe vermeidbare Kosten an“, sagt Carsten Wachtendorf, Manager Transport & Logistics bei AIS alfaplan. „Stattdessen legen wir jetzt den Fokus auf eine kostenoptimale und automatisierte Streckenfindung zwischen einzelnen Stopps“. Wachtendorf greift bei seiner Einschätzung auf seine jahrelange Erfahrung im Prozess- und Projektmanagement beziehungsweise Business Development in der Speditionswelt zurück.

Kostenoptimale Strecke pro Fahrzeug statt pauschaler Streckenvorgabe für alle

Das System von AIS alfaplan zur Streckenoptimierung berücksichtigt für jedes einzelne Fahrzeug eine große Zahl an Parametern, die vorab mit dem Kunden festgelegt werden. Berücksichtigt wird beispielsweise die individuelle Kostenstruktur pro Lkw inklusive Kennziffern für Verbrauch und Verschleiß, Leasingkosten, Dieselpreise oder Geschwindigkeitsprofile aus zurückliegenden Fahrten. Auch fahrerbezogene Kostensätze und Pausenzeiten können mit eingerechnet werden. Als Ergebnis liefert das System auf Knopfdruck für den einzelnen Lkw eine individuelle kostenoptimale Strecke und überträgt diese vollautomatisch in dessen Navigationssystem. Bei Bedarf kann der Disponent auch manuelle Anpassungen vornehmen.

Mehr Transparenz – effizientere Entscheidungen

Fahrzeugsätze, Pausenzeiten, Verbrauch & Verschleiß: Eine Vielzahl von Parametern wie diese berücksichtigt die neue Streckenoptimierung (Bild: AIS alfaplan)

Gleichzeitig bietet AIS alfaplan mit der Neuentwicklung zur Streckenanalyse nun eine voll automatische und live-visualisierbare Gegenüberstellung: Sie vergleicht binnen Sekunden die standardmäßig gemäß Navi-Vorgaben erstellte Strecke mit der kostenoptimalen Streckenvorgabe und den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Dies ermöglicht ein effektives Monitoring pro Transport und Logistiker machen teure Umwegkilometer transparent. Die gewonnene Transparenz verschafft Anwendern eine Grundlage für Entscheidungen: „Ein Kunde hat beispielsweise erkannt, dass er enorme Summen sparen kann, wenn er nur eine andere Werkstatt wählt, bei der weniger Umwegkilometer zustande kommen“, beschreibt Wachtendorf. Auch Anreize für Fahrer, kostenoptimal zu fahren, entfalten auf dieser Grundlage ihre Wirkung.

Minimale Projekt-Vorlaufzeit – kurzfristige Einsparungen

Sowohl die Streckenoptimierung als auch die Streckenanalyse lassen sich kurzfristig in eine bestehende Telematik-/Tourenplanungslandschaft von AIS alfaplan integrieren. Alternativ sind sie als Standalone-Module für Neukunden verfügbar. „Das System lässt sich mit minimaler Vorlaufzeit direkt nutzen“, schließt Wachtendorf. „Indem Kunden innerhalb kürzester Zeit ihre Frachtkosten um rund zehn Prozent senken, steigern sie natürlich auch ihre Umsatzrendite deutlich – das kann die Speditionswelt revolutionieren.“

Quelle: AIS alfaplan GmbH

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