Schrottpreise zogen im September um bis zu 15 Euro pro Tonne an

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Der mobile Shredder Urraco 95 DK zerkleinerte Leichtschrott auf der Aktionsfläche Schrott & Metall auf die ideale Größe für nachfolgende Sortierprozesse oder die Volumensreduktion (Foto: Lindner-Recyclingtech GmbH)

Die globale Stahlproduktion sank bis Ende August 2020 um 4,2 Prozent, diejenige in China zog um 3,7 Prozent an.

Das berichtet die IKB die Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information und sieht im Gesamtjahr 2020 einen Rückgang um drei Prozent, während China erstmals über eine Milliarde Tonnen Rohstahl erzeugt. Deutschland produziert maximal 35 Millionen Tonnen. Die Schrottpreise zogen im September bei weiter knappem Angebot um bis zu 15 Euro pro Tonne an.

Die Eisenerzpreise stabilisierten sich im Monatsdurchschnitt leicht über dem August-Niveau. Die europäischen Preise für Warmbreitband (+ 12%), verzinkte Bleche (+ 7%) sowie Walzdraht (+ 1,5%) zogen im September zum Teil kräftig an.

Tendenz: Die Schrottpreise gehen im Oktober 2020 seitwärts. Die Stahlpreise dürften nach der Stabilisierung der Erzpreise nochmals leicht anziehen; weitere Belebung dann 2021.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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