Smurfit Kappa schließt mit neuem Dualen System Kreisläufe

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Papierrollen (Bild: PTS)

Europas größter Papierhersteller hat sich mit zwei Privatinvestoren zusammengeschlossen, um ein Duales System zu gründen, das im hohen Maße die Interessen der Industrie im Rahmen der Produktverantwortung berücksichtigt.

Der Schritt erfolgte nachdem Anfang des Jahres das Verpackungsgesetz (VerpackG) mit verschärften Anforderungen in Kraft getreten ist: erhöhte Verwertungsquoten für die Industrie und strengere Regelungen für die Verpackungshersteller. Die Investoren Hermann-Josef Gerke und Michael Mevissen arbeiten eng mit Henri Vermeulen zusammen, Vice President Recovered Paper von Smurfit Kappa und Beiratsvorsitzender der Recycling Dual GmbH, der kommentiert: „Die Bildung dieses Dualen Systems repräsentiert erstmalig eine stärkere Beteiligung der Industrie. So garantieren wir über die gesamte Prozesskette, Kreisläufe zu schließen.“

Boris Maschmann, CEO Smurfit Kappa Deutschland, begrüßt die Gründung und fügt hinzu: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Eckpfeiler von Smurfit Kappa. Als Europas größter Altpapierverwerter sind wir in der Lage, gemeinsam mit unseren Kunden Kreisläufe vollständig zu schließen; und entwickeln daher ein optimiertes System, dass für die Zukunft gerüstet ist.“

Heiner Oepen ist gemeinsam mit Johannes Scholten-Reintjes als Geschäftsführer mit dem Aufbau des Dualen Systems beauftragt. Oepen verfügt seit der Gründung des Grünen Punktes über umfangreiche Kenntnisse im Aufbau und Betrieb von dualen Systemen. Er freut sich auf die neue Herausforderung und ergänzt: „Mit Smurfit Kappas enormer Innovationskraft können wir Anreize zur Einsparung von Rohstoffen durch die Verpackungsoptimierung bei gleichzeitiger Verbesserung der Recyclingfähigkeit geben.“

Quelle: Recycling Dual GmbH