Aluminium: Preisrückgang um acht Prozent im Juli

Im ersten Halbjahr 2026 lag die globale Primärproduktion von Aluminium um 0,2 Prozent unter dem Vorjahr. Im Vergleich zum Mai ging die Produktion in den Golfstaaten noch einmal zurück und lag Ende Juni um 20 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Beim größten Produzenten China war ein zweiprozentiger Anstieg der Produktion zu erkennen; in Europa betrug der Anstieg fünf Prozent.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Aluminiumlagerbestände waren im Juni weiter rückläufig: An der LME und an der SHFE betrug der Rückgang zwischen 13 und 14 Prozent. Die Bestände an der SHFE konnten sich im Vergleich zu Ende 2026 fast verdreifachen. Der Preis für Primäraluminium ging im Juli weiter zurück um acht Prozent auf durchschnittlich 3.160 US-Dollar pro Tonne; und lag damit aber um 25 Prozent über dem Vorjahr. Im Juli lag der durchschnittliche Preis für Aluminium Alloy über dem Primärpreis.

Die IKB erwartet bis zum Ende des dritten Quartals einen Primäraluminiumpreis von 3.000 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +200 US-Dollar pro Tonne.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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