BASF erweitert Ultradur®-Portfolio um neue Typen auf Basis von Post-Consumer-PET

BASF erweitert das Portfolio der technischen Kunststoffe um neue Ultradur®-Typen, die Automobilherstellern und Zulieferern helfen, den Rezyklatanteil in ihren Produkten zu erhöhen und gleichzeitig die hohen Leistungsanforderungen an moderne Engineering Plastics zu erfüllen. Die neuen Produkte umfassen glasfaserverstärkte PBT/PET-Compounds mit bis zu 30 % Post-Consumer-Rezyklatanteil, die Nachhaltigkeit und technische Leistungsfähigkeit miteinander verbinden.
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Starke Performance mit Rezyklatanteil
Die neuen Ultradur® RC1-Typen wurden so entwickelt, dass ihre Eigenschaften denen konventioneller Neuware-Typen möglichst nahekommen. Dadurch können Kunden den Rezyklatanteil ihrer Bauteile erhöhen, ohne wesentliche Kompromisse bei Qualität, Verarbeitbarkeit oder Performance eingehen zu müssen. Die Compounds bieten die für anspruchsvolle technische Anwendungen erforderliche Festigkeit, Steifigkeit und Dimensionsstabilität.
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Das Kürzel RC1 steht für den Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR). Die neuen Ultradur® RC1-Produkte basieren auf PCR-PET aus Verpackungsabfällen, die nicht in etablierte Bottle-to-Bottle-Recyclingströme zurückgeführt werden und stattdessen häufig energetisch verwertet werden. BASF erschließt damit einen zusätzlichen Wertstoffstrom und führt bislang ungenutzte Ressourcen wieder einer hochwertigen Anwendung zu.
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„Die Automobilindustrie steht unter wachsendem Druck, den Einsatz von Recyclingmaterialien zu erhöhen und gleichzeitig höchste technische Anforderungen zu erfüllen. Mit Ultradur® RC1 bieten wir eine Lösung, die beides vereint: einen signifikanten Anteil an Post-Consumer-Rezyklaten und eine für technische Anwendungen geeignete Performance“, sagt Patrick Wilke, Segment Manager Transportation, Engineering Plastics, BASF.
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Für strukturelle Automobilanwendungen
Die neuen Ultradur® RC1-Typen wurden insbesondere für strukturelle Automobilbauteile entwickelt. Typische Einsatzgebiete umfassen unter anderem Halterungen, Gehäuse, Strukturkomponenten, Steckverbinder sowie weitere technische Bauteile, bei denen hohe mechanische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele gleichermaßen erfüllt werden müssen. Das Portfolio umfasst mehrere glasfaserverstärkte Varianten mit unterschiedlichen Verstärkungsgraden für verschiedene Anforderungsprofile.

Abb.: BASF

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Unterstützung bei Klimazielen und regulatorischen Anforderungen
Neben der Erhöhung des Rezyklatanteils können die neuen Ultradur® RC1 Produkte dazu beitragen, die Scope-3.1-Emissionen von Unternehmen zu reduzieren. Gleichzeitig unterstützen sie OEMs und Zulieferer dabei, steigende regulatorische Anforderungen hinsichtlich Recyclinganteilen in Kunststoffbauteilen zu erfüllen. Die Entwicklung ist Teil des umfassenden BASF-Portfolios für zirkuläre Lösungen im Bereich der technischen Kunststoffe. Mit RC1-Produkten schafft BASF zusätzliche Möglichkeiten, Kunststoffabfälle hochwertig zu verwerten und den Übergang zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft zu unterstützen. Mit Ultradur® RC1 zeigt BASF, wie sich hochwertige technische Kunststoffe und Kreislaufwirtschaft erfolgreich verbinden lassen: Aus PET-Abfällen, die bislang nur begrenzt genutzt wurden, entstehen leistungsfähige Materialien für die nächste Generation nachhaltiger Automobilanwendungen.
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Mehr erfahren auf der Fakuma 2026 und im Webinar
Interessierte Kunden und Partner können die neuen Ultradur® RC1-Typen auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen kennenlernen. Dort präsentiert BASF die neuen PBT/PET-Compounds und zeigt anhand konkreter Anwendungsbeispiele deren Potenzial für nachhaltigere Automobilbauteile. Vertiefende Einblicke in die Materialeigenschaften, Verarbeitbarkeit und Einsatzmöglichkeiten erhalten Interessierte zudem in einem begleitenden Webinar am 19. November 2026.
Zur Registrierung: cloud.performancematerials.basf.com/UltradurRC

Quelle: BASF SE

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