Montanuni Leoben: Internationales Master-Programm im Bereich Werkstoffe

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Das Team des internationalen Masterprogramms an der Montanuniversität Leoben (von links): Univ.-Prof. Dr. Raúl Bermejo (Lehrstuhl für Struktur- und Funktionskeramik), Univ.-Prof. Dr. Clara Schuecker (Lehrstuhl für Konstruieren in Kunst- und Verbundstoffen) und Univ.-Prof. Dr. Christian Mitterer (Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme) (Foto: Montanuniversität Leoben)

Ab Herbst 2021 können Studierende an einem internationalen Master-Programm in Leoben, Steiermark/Österreich teilnehmen. Sechs europäische Universitäten haben sich zusammengeschlossen, um ein abwechslungsreiches Masterstudium anzubieten.

Das gemeinsame Studienprogramm Advanced Materials Science and Engineering (AMASE) ist ein ingenieurwissenschaftliches Studium (4 Semester/120 ECTS) auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in einem internationalen universitären Umfeld mit intensiver Vernetzung von Forschung und Lehre zwischen den sechs Partneruniversitäten. Diese sind die Universität des Saarlandes (GER), die technische Universität von Lulea (SWE), Université de Lorraine (FRA), Universität Politècnica de Catalunya (ESP), Università degli Studi di Padova (ITA) und eben die Montanuniversität Leoben.

Werkstoffe in den verschiedensten Varianten

In dem Master-Programm stehen verschiedenste Materialien im Mittelpunkt. „Kerngebiete sind das festkörperphysikalische Verständnis der Werkstoffklassen Metalle und ihre Legierungen, keramische Werkstoffe, Gläser, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe und Hybridwerkstoffe sowie Funktionswerkstoffe, ihre Herstellung und Verarbeitung, die Werkstoffprüfung sowie skalen-übergreifende Untersuchungs- und Analyseverfahren“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Raúl Bermejo, Verantwortlicher seitens der Leobener Universität.

Durch die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich Wahl der Eingangs- und Ausgangsuniversität sowie „Spezialisierungsmodule (Tracks)“ wird der oder dem Studierenden ein hohes Maß an Flexibilität gewährt. „Ein großer Bonus für Studierenden ist auch die Wahl der Sprachen – je nachdem, welche Universität ich wähle, erfolgt auch die Ausbildung in der jeweiligen Sprache“, unterstreicht Bermejo die Vorzüge dieses internationalen Ausbildungsprogrammes.

Bis 30. April 2021 kann man sich für das AMASE Studium 2021/22 bewerben.

Weitere Informationen: Univ.-Prof. Dr. Raúl Bermejo, Lehrstuhl für Struktur- und Funktionskeramik, Department Werkstoffwissenschaft, Tel. +43 (0)3842/402 4100, raul.bermejo(at)unileoben.ac.at, www.amase-master.net

Quelle: Montanuniversität Leoben

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