Grüngut-Verwertung: Am Ende kommt fast alles wieder beim Kunden an

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Neuester Zugang im Maschinenpark bei Hahn Kompost: Der Sennebogen 355 E Telekoplader überzeugt nicht nur mit einer komfortablen Reichweite und Losbrechkraft, sondern beeindruckt vor allem mit der einzigartigen Übersicht aus der hochfahrbaren Kabine und seinen Radlader-Qualitäten beim Beladen der Lkw (Foto: Sennebogen)

Für Wolfgang Hahn dreht sich alles ums Grün. Der Unternehmer aus Pfatter bei Regensburg hat sich mit seinem Betrieb Hahn Kompost in der Region einen Namen gemacht. Täglich kommen hier tonnenweise Holz, Grünschnitt und andere Biomassen an, werden sortiert, zerkleinert, aufbereitet oder kompostiert und landen schließlich nicht selten wieder beim Bauern auf dem Feld oder beim Endverbraucher im Gartenbeet.

Ein fast unendlicher Kreislauf, wie es scheint. Dass dieser Kreis auch stetig läuft, dafür sorgen die Hahn Mitarbeiter mithilfe eines beindruckenden Maschinenparks. Darunter gleich drei Sennebogen-Maschinen: vom kleinen 355 E Teleskoplader bis zum 825 E Umschlagbagger.

„Aus der Natur – zurück zur Natur“, so beschreibt Gründer und Inhaber Wolfgang Hahn selbst das Recyclingkonzept seines 1993 gegründeten Betriebs in Pfatter bei Regensburg. Als Kompost- und Entsorgungsfachbetrieb steht der Betrieb dabei inmitten eines funktionierenden Kreislaufs. Das Material, das täglich angeliefert wird, reicht von Grüngutabschnitten der umliegenden Gemeinden und Städte, über Bau- und Abbruchholz sowie Schadholz aus der Forstwirtschaft, bis hin zum sogenannten Ausspülholz der Donau und Isar. Letzteres wird von Hahn im Auftrag der Flussmeistereien an den Wasserkraftwerken entnommen und weiterverwertet.

Flexibler Alleskönner auf dem Platz

Der Teleskoplader 355 E macht selbst großen Radladern Konkurrenz (Foto: Sennebogen)

Fast alles landet dann zunächst im Schredder oder Zerkleinerer, um es für die weitere Verarbeitung vorzubereiten. Hier kommen die Sennebogen-Umschlagbagger zum Einsatz. Während der Sennebogen 821 E sich hauptsächlich um die Altholzbeschickung des Doppstadt-Schredders kümmert, ist der 825 E mit dem kontinuierlichen Nachschub für den Wellenzerkleinerer verantwortlich. Inmitten von meterhohen Bergen schaufelt die Maschine mit ihrer 13 Meter-Ausrüstung und dem Mehrschalengreifer stetig Grünabfälle, Äste und Wurzelholz auf den Zerkleinerer. Dank der um 2,70 Meter stufenlos verfahrbaren Maxcab Kabine hat der Fahrer dabei nicht nur den Arbeitsplatz rund um sich immer im Blick, sondern kann auch bequem die Füllstände des Sternsiebs überwachen.

Mit dem gesiebten Material geht es in Richtung Kompostierung. Dabei kommt seit kurzem der neue Sennebogen Teleskoplader 355 E zum Einsatz. Ausgestattet mit einer 3,0 Kubikmeter-Ladeschaufel hat sich der Neuzugang schnell als flexibler Alleskönner auf dem Platz etabliert. Ganz gleich ob beim Materialtransport, der Beschickung des Trommelsiebs oder bei der Verladung auf Lkw: Der Teleskoplader macht dank seiner hochfahrbaren Kabine und der einzigartigen Augenhöhe von 4,25 Metern selbst den großen Radladern Konkurrenz. Um den regelmäßigen Service und Ersatzteilversorgung kümmert sich die Sennebogen Vertriebs GmbH mit Sitz in Straubing und ist im Bedarfsfall schnell vor Ort.

Mehr als ein klassischer Teleskoplader

Gerade der neue Teleskoplader mit einer Hubhöhe von bis zu 8,5 Metern und einer maximalen Traglast von bis zu 5,5 Tonnen stellt einmal mehr die Besonderheiten der Sennebogen-Maschinen in den Vordergrund. Denn der 355 E ist mehr als ein klassischer Teleskoplader. Dank der Radlader-Gene samt Z-Kinematik, einer besonders robusten Stahlbaukonstruktion und der Auslegung aller Komponenten für den anspruchsvollen Dauereinsatz steht der kleinste Vertreter des Sennebogen-Produktportfolios den größeren Maschinen in Sachen Zuverlässigkeit, Servicefreundlichkeit und Komfort in nichts nach.

Jährlich produziert, transportiert und verarbeitet Hahn rund 150.000 Kubikmeter Hackschnitzel, 20.000 Tonnen Altholz und auch 15.000 Tonnen Rost- und Kesselaschen. Letztere entsteht in der thermischen Verwertung der Holzabfälle und kann im Gegenzug dem Kompost zur Materialverbesserung als Dünger beigemischt werden. „Wir schließen somit den Kreislauf“, meint Wolfgang Hahn. Ganz gleich ob Kompost, Rindenmulch oder Pflanzerde: Am Ende kommt fast alles wieder beim Kunden an.

Quelle: Sennebogen

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