Abfallwirtschaft: Geschäftsanbahnungsreise nach Peking & Guangzhou

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Guangzhou, das moderne China (Foto: Pixabay)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und in Zusammenarbeit mit eclareon organisiert die AHK Greater China eine Geschäftsanbahnungsreise nach China. Der bvse ist Kooperationspartner.

Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen. Das Projekt zielt auf den Auf- beziehungsweise Ausbau von Geschäftskontakten deutscher Unternehmen bei der Erschließung des Absatzmarktes in China ab. Anmeldeschluss ist der 6. April 2020.

Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme der Exportinitiative Umwelttechnologie des BMWi, die im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt wird.

Ein Markt mit enormem Potenzial

Die 2017 und 2018 in China erlassenen Importverbote für Abfallprodukte schaffen neue Anreize für inländisches Recycling. Gleichzeitig werden die Vorschriften und Kontrollen zur Müllsammlung, -trennung und -behandlung in China immer strenger. Bis 2020 soll die Recyclingquote auf 35 Prozent gesteigert werden. Technologische Innovationen in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern werden deshalb vom chinesischen Staat derzeit verstärkt gefördert.

Die deutsche Abfall- und Recyclingwirtschaft nimmt dabei aufgrund ihrer führenden Lösungen und langjährigen Erfahrung eine wichtige Rolle ein. Vor diesem Hintergrund ist China ein Markt mit enormem Potenzial für deutsche Unternehmen aus dem Abfallsektor. Die Geschäftsanbahnungsreise wird zum Austausch sowie zur potenziellen Zusammenarbeit zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen im Bereich Abfall und Recycling beitragen.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen sowie eine Zielmarktanalyse. In China werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit chinesischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern von Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil zur Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro (netto), zuzüglich individueller Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Anmeldeschluss ist Montag, der 6. April 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf Unternehmen beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben. Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Download Vorläufiges Programm/Anmeldung

Quelle: bvse