IKB: Der Kupfermarkt weist erneut ein Angebotsdefizit aus

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Kupferabbau in Gällivare, Schweden (Foto: Neta623 / Pixabay)

Bis Ende April 2019 sank die globale Kupferminenproduktion um ein Prozent, während die Raffinadeproduktion stagnierte.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Da jedoch der Verbrauch um ein Prozent wuchs, wies der Markt insgesamt ein erneutes Angebotsdefizit aus. IKB erwartet daher, dass der Kupfermarkt im Gesamtjahr mit einem Defizit von bis zu 200.000 Tonnen abschließen wird. Die Produktion zieht dagegen auf rund 25 Millionen Tonnen an. Impulse kommen von der Energietechnik, der ITK-Branche und der E Mobility. Die Lagerbestände an den Metallbörsen erhöhten sich bis Ende Juli leicht. Allerdings sank die investive Nachfrage, da sich die Anzahl der Handelskontrakte um fünf Prozent reduzierte.

Tendenz: Bei aktuell noch ausreichender Versorgung bewegt sich der Kupferpreis um die Marke von 6.000 US-Dollar pro Tonne in einem Band von 600 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG