Biofach 2019 in Nürnberg: Premiere für „Made for Recycling“-Siegel

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Von links: Johannes Mauss (Bio-Zentrale), Julian Thielen (Interseroh) und Till Isensee (Tilisco) (Foto: Bio-Zentrale)

Das Unternehmen Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH darf als erster Hersteller für Bio-Lebensmittel seine Produkte mit dem neuen Interseroh-Siegel auszeichnen.

Im Rahmen der Biofach – Weltleitmesse der Bio-Branche in Nürnberg wurde am 13. Februar das neue „Made for Recycling“-Siegel des Umweltdienstleisters Interseroh offiziell an den Bio-Lebensmittelhersteller Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH überreicht. Interseroh-Verpackungsingenieur Julian Thielen und Bio-Zentrale Geschäftsführer Johannes Mauss brachten das Siegel symbolisch an einer überdimensional großen Produktverpackung der Bio- Zentrale an.

Die Produktverpackungen der Bio-Zentrale wurden mithilfe der Beratung für Verpackungsmanagement Tilisco so optimiert, dass sie nach der Interseroh-Zertifizierung das offizielle Siegel „Made for Recycling“ tragen dürfen. Die Methodik zur Zertifizierung wurde vom bifa Umweltinstitut erarbeitet und von Fraunhofer IVV geprüft. Mehr als 190 Produkte und Verpackungen der Bio-Zentrale wurden untersucht. Viele davon konnten von einer Verbundverpackung auf ein Monomaterial umgestellt werden.

„Das neue Siegel zeigt Verbrauchern auf einen Blick, dass eine Verpackung sehr gut recyclingfähig ist – also im Recyclingkreislauf ausgezeichnet vom Verbraucher getrennt, maschinell sortiert und werkstofflich wiederverwertet werden kann. Die Bio-Zentrale ist der erste Hersteller von Bio-Lebensmitteln, der von uns das Siegel für seine Verpackungen erhält“, sagte Julian Thielen, zuständig für den Bereich Verpackungsoptimierung „Made for Recycling“ bei der Interseroh Dienstleistungs GmbH. „Wir hoffen, dass viele weitere Hersteller dem guten Beispiel folgen und ihre Produktverpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit hin überprüfen. Denn schon beim Verpackungsdesign ist Recyclingfähigkeit neben Produktschutz und Qualitätseindruck das wesentliche Kriterium bei der Auswahl der Materialien.“

Quelle: Bio-Zentrale Naturkost GmbH