Kupfer: Die investive Nachfrage stieg im Oktober um gut 24 Prozent

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Kupferspule (Bild: Pixabay)

Bis Ende Juli 2021 zog die Kupferminenproduktion um 3,6 Prozent an. Die Raffinadeproduktion stieg um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gründe sind die Erholung der Produktion unter anderem in Peru sowie Ausweitung und Neuanschluss von Produktionsstätten, wie zum Beispiel in der Grasberg-Mine in Indonesien. Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information.

Der Bedarf an raffiniertem Kupfer ist in den ersten sieben Monaten um 3,3 Prozent gestiegen: Während sich dieser in China nach dem starken Anstieg im Vorjahr in 2021 nahezu unverändert zeigt, beträgt der Anstieg in der restlichen Welt 7,5 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet die IKB daher ein Angebotsdefizit. Die Kupfervorräte an der LME sind auf rund 140.000 Tonnen stark gefallen, diejenigen an der SHFE bewegen sich auf niedrigem Niveau. Die investive Kupfernachfrage stieg im Oktober um gut 24 Prozent.

Tendenz: Den Kupferpreis sieht die IKB bis Ende 2021 bei einer Marke von 9.800 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +800 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG