Kupfer: Die investive Nachfrage stieg im Juli um knapp 30 Prozent

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Braukessel (Bild: Pixabay)

Im Zeitraum von Januar bis April 2021 stiegen sowohl die Kupferminen- als auch die Raffinadeproduktion um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Grund für die gestiegenen Produktionsvolumina sind Ausweitung und Neuanschluss von Produktionsstätten, wie die Ausweitung des Untertagebaus der Grasberg-Mine in Indonesien.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information: Der Bedarf an raffiniertem Kupfer ist in den ersten vier Monaten um circa 4,5 Prozent gestiegen. Trotz des gestiegenen Bedarfs liegt ein geschätzter Angebotsüberschuss von noch 70.000 Tonnen vor. Der Rückgang des Angebotsüberschusses um 60.000 Tonnen im Vergleich zum Vormonat lässt auf ein zukünftiges Angebotsdefizit schließen. Die Kupfervorräte an der LME sind gestiegen, diejenigen an der SHFE waren aber rückläufig. Die investive Kupfernachfrage stieg im Juli um knapp 30 Prozent.

Tendenz: Den Kupferpreis sieht die IKB bis Ende des dritten Quartals bei einer Marke von 9.300 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +1.200 US-Dollar.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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