Kreislaufwirtschaft im Fokus – Weima Shredder auf der Fakuma 2021

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Foto: Weima Maschinenbau GmbH

Auf der 27. Fakuma vom 12. bis 16. Oktober 2021 in Friedrichshafen präsentiert die Weima Maschinenbau GmbH auf einem Gemeinschaftsstand mit dem langjährigen Partner Neue Herbold grundlegende Prozessschritte auf dem Weg zum effizienten Recycling von Kunststoffen.

Recycling, Nachhaltigkeit und die Circular Economy sind nicht nur in der Branche ein Topthema, sondern auch bei Anwendern und in der breiten Öffentlichkeit. Während es einerseits darum geht, sicherzustellen, dass neue Produkte recyclingfähig sind (Stichwort Design for Recycling – D4R), geht es andererseits auch darum, dass Rezyklate eingesetzt werden können. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kunststoffe länger im Kreislauf bleiben und Kunststoffabfälle ressourcenschonend als Rohstoffe für neue Produkte genutzt werden.

Auch auf dem Stand des Ilsfelder Schredderspezialisten steht das Thema Kreislaufwirtschaft im Vordergrund. Denn eine funktionierende Kreislaufwirtschaft lässt sich nur mit hochwertigen Rezyklaten realisieren. Um den strengen Qualitätskriterien gerecht zu werden, ist eine bestmögliche Aufbereitung des Kunststoffs nötig.

Einwellen-Zerkleinerer  für großvolumige Kunststoffteile, Folien und Fasern

Auf dem Stand präsentiert Weima Maschinenbau den universell einsetzbaren WLK 1000 Einwellen-Zerkleinerer. Dieser überzeugt durch hohen Durchsatz und Flexibilität im täglichen Einsatz. Der WLK 1000 schreddert nicht nur massive Anfahrklumpen, Produktionsabfälle oder großvolumige Kunststoffteile aus PE, PP, PVC, PU oder PET, sondern auch reißfeste Fasern und Folien auf eine homogene  Größe. Der erste Schritt auf dem Weg zur Herstellung von hochwertigem Rezyklat.

Erstklassige Zerkleinerungsergebnisse

WLK 1000 Zerkleinerer (Bild: Weima Maschinenbau GmbH)

Der Shredder ist mit verschiedenen Ausstattungsoptionen optimal an jeden Anwendungsfall anpassbar. Mit 1.000 Millimetern Arbeitsbreite und 370 Millimetern Durchmesser ermöglicht der V-Rotor erstklassige Zerkleinerungsergebnisse. Für flexible Materialien wie Folien, Filamente und Fasern bietet Weima außerdem den F-Rotor für einen besonders präzisen Schnitt an. Die Gegenmesser des WLK 1000 sind manuell einstellbar und wendbar. So lässt sich die passende Schnittgeometrie für jeden Materialstrom optimal konfigurieren. Dadurch bleibt die Zerkleinerung energieeffizient, Verschleißkosten können minimiert und die Messerstandzeit deutlich verlängert werden.

Flexibel bei wechselnden Materialströmen

Die Drehzahl des Rotors ist über den optional erhältlichen Frequenzumrichter stufenlos anpassbar. Das macht die Maschine besonders flexibel, insbesondere bei wechselnden Materialströmen. Der großvolumige Trichter mit der innovativen freischneidenden Form verhindert die Bildung von Materialbrücken auch bei der Zerkleinerung besonders großer Teile. Die direkte Befüllung erfolgt über die niedrige Ladekante per Förderband, Greifer, Radlader oder manuell und ist somit bequem zu bedienen.

Zweistufige Aufbereitung von Kunststoffabfällen

Um besonders feine Mahlgutgrößen zu erzielen, ist oft ein zweistufiges Aufbereitungssystem gefragt. In Kooperation mit dem Schneidmühlenspezialisten und langjährigen Partner Neue Herbold hat Weima Maschinenbau schon viele gemeinsame Kundenlösungen realisiert. Die Zerkleinerer des Herstellers lassen sich per Siemens SPS-Steuerung präzise bedienen und steuern. Sie verfügen über gängige Schnittstellen (wie Profibus oder Profinet) und sind so optimal in bereits vorhandene Produktionssysteme integrierbar. Dazu zählt auch die Peripherie wie Absaugung, Metalldetektion und Nachzerkleinerer. Das optimiert die   Nutzung nachgeschalteter Produktionsmaschinen (wie beispielsweise Waschanlagen und Extruder) und erhöht die Effizienz der Recyclinglinie.

Sales Manager Gunter Schippers freut sich auf den persönlichen Austausch mit Anwendern und Kunden. Weima Maschinenbau auf der Fakuma 2021 vom 12. bis 16. Oktober 2021: Halle A6, Stand A6-6201.

Quelle: Weima Maschinenbau GmbH

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