ASA-Mitgliedsbetriebe garantieren Unterstützung für Hochwasserregionen

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Quelle: ASA e.V.

Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher – einige Regionen Deutschlands sind von der Außenwelt abgeschnitten und haben mit den Folgen der heftigen Wetterereignisse der letzten Tage zu kämpfen. Die Hochwasserkatastrophe hat Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besonders schwer getroffen. Dadurch kommt es in mehreren Gebieten auch zu Entsorgungsnotständen.

„Die ASA-Mitgliedsbetriebe unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Branche, wo sie nur können. Jetzt müssen wir Hand in Hand gehen. Mehr als sonst zählt in dieser Zeit nicht nur der Zusammenhalt untereinander, sondern wir müssen mit Weitsicht kooperieren und füreinander einstehen. Hier zählt jeder Kubikmeter, um den anfallenden Abfall an allen möglichen Stellen koordiniert abzutransportieren und zu entsorgen!“, betont Thomas Grundmann, Vorsitzender der ASA.

Die Hilfe in den betroffenen Regionen beschränkt sich nicht nur auf die konkrete Entsorgung, sondern beginnt schon bei der Erfassung. Unterstützung wird auf unterschiedlichste Art und Weise benötigt. Neben Transportmöglichkeiten für alle möglichen Abfallarten werden Zwischenlagerflächen benötigt, um alle Abfallbetriebe kurzfristig zu entlasten. Eine direkte Verarbeitung der gesamten Menge ist bei den Anlagen, die bereits mit ihrem regelmäßig angelieferten Abfall gut ausgelastet sind, nicht möglich. „Für die enormen Abfallmengen müssen kurz- und langfristig Lösungswege gefunden werden!“, ergänzt Johanna Weppel, Referentin der ASA.

Neben dem außerordentlich hohen Anfall von Sperr- und Bauabfällen und Elektroschrott müssen auch Entsorgungs- und Transportmöglichkeiten für Rest- und Bioabfälle geschaffen werden. Die regulär anfallenden Abfallströme müssen zum Teil in andere Anlagen transportiert werden, um dort fachgerecht behandelt zu werden. „In den Hochwasserregionen sind auch Entsorgungsanlagen selbst von den Überschwemmungen betroffen und können ihren Betrieb nicht sofort wieder aufnehmen. Daher haben wir auf unser bereits seit Jahren etabliertes System, den ASA-Ausfallverbund, zurückgegriffen und zunächst unsere Mitgliedsbetriebe aufgerufen, freie Kapazitäten (Lagerflächen, Personal etc.) zur Verfügung zu stellen. Unsere Mitglieder sind erprobt, zeitnah unbürokratisch Unterstützung zu leisten. Auch Nicht-Mitglieder nehmen dieses Angebot jetzt wahr und können sich anschließen“, hebt Thomas Grundmann hervor.

Direkt vor Ort helfen bereits fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Entsorgungsbetrieben beim Einsatz von Sammel- und Containerfahrzeugen und auch beim Einsatz von Maschinen zum Beispiel mit schwerem Gerät, um die Abfälle zu erfassen und entsprechend umzuladen.

Die ASA koordiniert die möglichen Hilfestellungen seitens ihrer Mitgliedsbetriebe. Sie steht in engem Kontakt mit den betroffenen Entsorgungsbetrieben und weiteren Akteuren, um Entsorgungsmöglichkeiten für Sperrmüll, Bio- und Grünabfälle, Elektroschrott, Holz, Bauschutt, Schlamm etc. zu schaffen. „Alle Betriebe aus der gesamten Entsorgungsbranche arbeiten Seite an Seite zusammen, um Transport, Behandlung und Entsorgung zu ermöglichen!“, macht Thomas Grundmann noch einmal deutlich.

Für weitergehende Informationen steht die ASA-Geschäftsstelle zur Verfügung. Sie erreichen die Geschäftsstelle der ASA e.V. telefonisch unter 02524 9307 – 180 und per E-Mail: info@asa-ev.de.

Quelle: ASA e.V.

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