Circular Valley wählt 15 Start-ups zu EU Green Deal aus intern. Bewerberfeld

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Bild: Pixabay

Der Circular Economy Accelerator im Circular Valley hat bei der Finalentscheidung 15 Start-ups für die erste Kohorte ausgewählt. Die Start-ups setzten sich damit in einem hochkarätigen internationalen Mitbewerberfeld durch. Sie erwartet nun das speziell auf sie zugeschnittene Acceleratorenprogramm des Circular Valley. Dies startet, Corona-bedingt virtuell, ab Mitte Juni 2021.

Alle teilnehmenden Start-ups beschäftigen sich insbesondere mit Fragestellungen zur Schließung von Stoffkreisläufen im Sinne des European Green Deals und der Entwicklung von Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung fasst zusammen: „Die 15 Start-ups decken ein breites Themenspektrum ab: von der Nutzung von bio-basierten Ausgangsstoffen über zirkuläre Lösungen im Baubereich, Lösungen zum Sammeln von Plastik in Flüssen, alternative Verpackungsstoffe, Recycling von Elektronikschrott, Reduktion von Lebensmittelabfällen, Reparaturlösungen für Haushaltsgeräte bis hin zu hochwertigem Textilrecycling.“ Die Start-ups stammen dabei aus dem In- und Ausland. Ihre Geschäftsaktivitäten liegen neben Europa auch noch in Asien und Australien.

Da sich um ein Vielfaches mehr Start-ups beworben haben als Plätze zur Verfügung stehen, wurden alle Bewerbenden von einer Fachjury geprüft und bewertet. Die 15 ausgewählten Unternehmen erwartet im Circular Valley nun ein exklusiver Austausch mit einer weltweit einmaligen Vielfalt von führenden Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Ziel wird sein, das ganzheitliche Wiederverwenden von bereits genutzten Stoffen zu ermöglichen und dies wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Damit können Emissionen, die Belastung von Erde, Luft und Wasser sowie der Bedarf an neuen Rohstoffen spürbar reduziert werden.

Von Juli bis Mitte August 2021 startet eine neue Bewerbungsphase für die zweite Kohorte. Gesucht werden wieder Start-ups, die sich mit dem Themenfeld der zirkulären Wertschöpfung beschäftigen.

Circular Valley hat sich zum Ziel gesetzt, Technologien zu entwickeln, die dem global weiter steigenden Problem von pro Jahr mehr als 100 Milliarden Tonnen Emissionen (CO2, Bauabfälle, Produktionsabfälle, Haushaltsabfälle) entgegenwirken. Diese Emissionen fallen zum Großteil an, weil unser Wirtschaftssystem linear ausgelegt ist. Das heißt Stoffe werden produziert, genutzt und entsorgt. Ein echtes Recycling kann jedoch oft nicht stattfinden, da es technisch nicht möglich ist. So wird unsere Erde zur Mülldeponie. Im Circular Valley kommen Start-ups aus der ganzen Welt zusammen, um zu vorher definierten Themen im Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft Kreislauflösungen zu entwickeln.

Mehr Informationen unter: www.circular-valley.org

Quelle: Circular Valley Stiftung

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