Institutsgründung: Forschung zu nachhaltiger Unternehmensführung

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Bild: Pixabay

Unternehmen sind heute nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn sie die Herausforderungen durch die gegenwertigen Megatrends wie Digitalisierung, Klimawandel und Pandemien frühzeitig antizipieren und erfolgreich managen können. Zu diesem Zweck benötigen sie praxisorientierte Analysen, Prognosen, Guidelines und gut ausgebildetes Personal.

Dafür gibt es ab sofort in Österreich einen neuen Partner: das Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES) der FHWien der WKW (Wirtschaftskammer Wien). Dieses vereint – wie es heißt – die in Österreich einzigartigen Forschungs- und Lehrkompetenzen der auf Management und Kommunikation spezialisierten Fachhochschule in den Bereichen Unternehmensethik, Corporate Governance, Strategie und Wettbewerb sowie Nachhaltigkeitsmanagement.

Das neue Forschungsinstitut versteht sich als Ansprechpartner für Unternehmen, NGOs, Regierungsorganisationen und Studierende. Kooperationen bestehen mit heimischen Unternehmen – unter anderem Berndorf AG Privatstiftung, Blaguss Reisen GmbH, Hofer KG, Kapsch TrafficCom AG, Josef Manner & Comp. AG – und mit Instituten der Harvard Business School, von Insead sowie der Universität St. Gallen.

„Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit können nicht mit bestehenden Managementmethoden bewältigt werden“

„Entwicklungen wie die Globalisierung und die Digitalisierung sowie Bedrohungen wie beispielsweise die Klimaerwärmung und Pandemien wandeln unsere Gesellschaft“, erklärt der Leiter des IBES, Prof. Dr. Markus Scholz. „Um nachhaltig erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen darauf reagieren.“ Die bestehenden Managementkonzepte seien aufgrund der Größe und der Komplexität dieser Herausforderungen jedoch unzureichend. Hier setzt die Arbeit des IBES an. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Praxis entwickelt das Institut wissenschaftlich fundierte Antworten auf Fragen in den Bereichen der ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltigen Unternehmensführung. Damit unterstützt IBES eine nachhaltige Transformation der betrieblichen Praxis.

FH-Prof. Dr. Ann-Christine Schulz, Forschungskoordinatorin und stellvertretende Leiterin des IBES: „Unsere Ergebnisse publizieren wir in führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften und lassen die Erkenntnisse unmittelbar in die Lehre an der FHWien der WKW einfließen. Gleichzeitig informieren wir Praktiker aus der Wirtschaft durch Beiträge in Branchenmedien und auf Konferenzen direkt und persönlich.“

Quelle: FHWien der WKW

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