Schrott- und Stahlpreise: Belebung im ersten Quartal 2020 zu erwarten

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Warmbandcoil bei ThyssenKrupp Steel (Foto: Stahl-Zentrum)

Die Weltrohstahlproduktion expandierte 2019 um 3,4 Prozent auf 1,87 Milliarden Tonnen; ein weiterer Rekordausstoß, von dem 996 Millionen Tonnen auf China (+8,3 %) entfielen.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Für 2020 wird ein Zuwachs um 0,5 Prozent gesehen, wobei die Erzeugung in China sinken könnte. Für Deutschland wird ein um zwei Prozent höherer Bedarf erwartet. Die Notierung für Warmbreitband ist im Januar 2020 um 3,2 Prozent auf im Schnitt 445 Euro je Tonne angestiegen. Auch die Schrottpreise zogen an, sodass dies bei stabilen Erzpreisen mittelfristig zu steigenden Stahlpreisen führen dürfte.

Tendenz: IKB erwartet im ersten Quartal 2020 sowohl bei den Schrott- als auch bei den Stahlpreisen eine Belebung.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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