12. Papieratlas-Wettbewerb 2019: Gewinner in Berlin ausgezeichnet

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Von links: Dr. Sven Uhrhan (Stadtbaurat der Stadt Oldenburg), Ashok Sridharan (Oberbürgermeister der Stadt Bonn), Friedhelm Spieker (Landrat des Kreises Höxter), Bettina Lisbach (Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe), Prof. Dr. Helmut Schmidt (Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern), Dr. Jürgen Pföhler (Landrat des Kreises Ahrweiler), Benedikt Baumann (Leiter des Nachhaltigkeitsbüros der Technischen Universität Kaiserslautern) (Foto: Foto Kirsch)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze würdigt die vorbildliche Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel.

Im diesjährigen Wettbewerb um die „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ hat sich Oldenburg vor Bottrop, Hameln und Münster durchgesetzt. Die Stadt Bonn erhielt eine Sonderauszeichnung als Mehrfachsieger. Bei den Kommunen geht die Auszeichnung an den Kreis Höxter, vor dem Kreis Ahrweiler und dem Landkreis Schweinfurt. Den Hochschulwettbewerb 2019 gewinnt die Technische Universität Kaiserslautern, gefolgt von der FernUniversität Hagen und der Universität Hohenheim. 102 Städte, 36 Landkreise und 45 Hochschulen haben am „12. Papieratlas-Wettbewerb“ der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) teilgenommen. Die Gewinner wurden heute in Berlin von Bundesumweltministerin und Schirmherrin Svenja Schulze ausgezeichnet

Schulze: „Der Papieratlas-Wettbewerb motiviert Städte, Kommunen und Hochschulen, auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel umzusteigen. Für Recyclingpapier mit dem Blauen Engel muss kein Baum gefällt, kein Regenwald für neue Eukalyptusplantagen niedergebrannt und kein Tier aus seinem natürlichen Lebensraum vertrieben werden. Die beste Lösung ist Papiersparen. Aber wo Papier nötig bleibt, ist Recyclingpapier mit dem Blauen Engel eindeutig die umweltfreundlichste Wahl.“

Der Papieratlas wurde von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) ins Leben gerufen. Die im Jahr 2000 gegründete IPR besteht aus 25 Unternehmen und fördert den Gebrauch von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in Wirtschaft, Behörden, Kommunen, Hochschulen und Schulen. Unterstützung bekommt die IPR durch das Bundesumweltministerium, den Deutschen Städtetag, den Deutschen Städte- und Gemeindebund, den Deutschen Landkreistag, den Deutschen Hochschulverband und das Umweltbundesamt. Eine Übersicht der Ergebnisse der Gewinner und aller anderen Teilnehmenden wird veröffentlicht unter www.papieratlas.de.

Quelle: Bundesumweltministerium

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