Österreich: Umweltinvestitionen des Bundes 2018 ziehen erfolgreiche Bilanz

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Bild: Pixabay

Größtes Förderungsinstrument für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in Österreich hat 2018 Investitionen in der Höhe von über 1,5 Milliarden Euro ausgelöst.

„Der Klimaschutz ist die größte globale Herausforderung unserer Zeit. Mit der #mission2030, der österreichischen Klima- und Energiestrategie, hat Österreich den Weg in eine klimafreundliche Zukunft geebnet. Die Umweltförderungen unseres Ressorts sind das zentrale Förderungsinstrument, wenn es um die Realisierung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen in Österreich geht“, sagte Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek bei der Präsentation des Berichtes über die Umweltinvestitionen des Bundes 2018. „Mit der Umweltförderung werden attraktive Anreize für Investitionen in österreichische Umwelttechnologien geboten und zugleich nachhaltiges Wirtschaftswachstum forciert. Die Umweltförderung im Inland (UFI) war in den letzten Jahren in mehreren Leuchtturmprojekten der #mission2030 aktiv und wird auch zukünftig ein wichtiges Instrument für die Umsetzung der Leuchttürme E-Mobilitätsoffensive, Thermische Gebäudesanierung, Erneuerbare Wärme und Bioökonomie-Strategie sein“, erklärt Alexandra Amerstorfer Geschäftsführerin der Kommunalkredit Public Consulting (KPC).

Laut Bundesministerin Patek und KPC-Geschäftsführerin Amerstorfer wird auch 2019 mit einer hohen Nachfrage der Umweltförderung zu rechnen sein – insbesondere in den Förderungsschwerpunkten Energieeffizienz und Erneuerbare Wärme. „Auch das Thema Ressourceneffizienz wird im Sinne der Bioökonomie immer bedeutender. Langfristig soll die österreichische Wirtschaftsentwicklung vom Ressourcenverbrauch und den damit verbundenen Umweltbeeinträchtigungen entkoppelt werden. Österreich ist hier auf einem guten Weg“, ist Patek zuversichtlich.

Positive Effekte der Umweltinvestitionen des Bundes

Wie der Bericht ergibt, wurden im Jahr 2018 Investitionen in der Höhe von über 1,5 Milliarden Euro in den Bereichen der erneuerbaren Energie, Energieeffizienz, klimafreundlichen Mobilität und sonstigen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen sowie Sanierungsoffensiven, Förderung der Wasserwirtschaft und der Altlastensanierung ausgelöst. Über 350.000 Tonnen Treibhausgasemissionen konnten jährlich, und über 4,6 Millionen Tonnen über die Nutzungsdauer eingespart werden.

Mit den ausgelösten Investitionen werden damit circa 18.900 Beschäftigungsverhältnisse geschaffen beziehungsweise gesichert. Im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden letztes Jahr finanzielle Mittel für knapp 1.400 Projekte genehmigt und lösten damit Investitionen in Höhe von rund 503 Millionen Euro aus. Auch der Schutz vor Naturgefahren konnte durch gezielte Investitionen in die Schutzwasserwirtschaft weiter verstärkt werden. Im Bereich der Altlasten wurden Investitionen in der Höhe von über 33 Millionen Euro ausgelöst. Diese Zahlen zeigen deutlich, wie effektiv das System der Umweltförderungen ist.

Positive Effekte für den Wirtschaftsstandort

Mit den bisher vergebenen Umweltförderungen wurde die heimische Wirtschaft auf mehreren Ebenen unterstützt. Die ausgelösten Investitionen tragen vor allem zur Weiterentwicklung der österreichischen Umwelttechnologien bei. Österreichs Umwelttechnikwirtschaft gehört in vielen Bereichen zu den international innovativsten. Durch Exportinitiativen werden Unternehmen auch gezielt beim Eintritt in neue ausländische Märkte unterstützt. Weiters sorgen „green Jobs“ für Aufschwung am heimischen Arbeitsmarkt.

Die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) ist seit 1993 im Auftrag des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus für das Management der Förderungsprogramme zuständig. Die KPC ist Kompetenzträger und Ansprechpartner für Klima- und Umweltschutzprojekte und arbeitet gemeinsam mit dem BMNT an der Weiterentwicklung der Umweltförderung.

Der Bericht „Umweltinvestitionen des Bundes 2018“ steht auf der BMNT-Homepage zur Verfügung: Link

Quelle: Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

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