Lightcycle Rohstoffwochen: Die mobile Bildungsinitiative startet ins fünfte Jahr

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Lightcycle Rohstoffwochen (Quelle: Lightcycle)

Die bundesweite Initiative wendet sich vor allem an Jugendliche aller Schularten der Sekundarstufe. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die das neu erworbene Wissen nachhaltig verankern sollen.

Seit 2014 touren die „Lightcycle Rohstoffwochen“ durch Deutschlands Klassenzimmer und begeistern dabei mittlerweile mehr als 15.000 Jugendliche und Pädagogen an über 250 Schulen. Allein 2018 machte die Bildungsinitiative in 54 Schulen in acht Bundesländern halt. Zusammen mit Lightcycle konnte TV Moderator Stefan Gödde für die Serie „Gut zu wissen.“ im vergangenen Jahr hinter die Kulissen der Rohstoffwochen in Hamburg schauen und zeigt im YouTube-Video wie dabei Schülerinnen und Schüler über Ressourcenschonung informiert werden.

Die bundesweite Initiative wendet sich vor allem an Jugendliche aller Schularten der Sekundarstufe. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die das neu erworbene Wissen nachhaltig verankern sollen. Re-think, Re-fuse, Re-duce, Re-use, Re-form, Re-act, Re-pair, Re-cycle lautet dabei die Botschaft. Kommende Woche startet die erste Rohstoffwoche 2019 im Saarland: Vom 8. bis zum 12. April können die Schülerinnen und Schüller in Neunkirchen auf Rohstoffentdeckungsreise gehen. Danach geht es weiter in Schleswig-Holstein, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Ressourcenschonung durch Lampenrecycling

„Wir wollen vor allem jungen Menschen begreifbar machen, welche Schätze in ausgedienten Elektrogeräten schlummern und wie entscheidend ihr eigenes Konsumverhalten die Zukunft unserer Erde prägt“, sagt Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle, Deutschlands größtem Rücknahmesystem für Lampen und Leuchten. „Wenn jeder daran denkt, alte Lampen nicht in den Hausmüll zu werfen, sondern umweltfreundlich zu recyceln, können bis zu 90 Prozent der Lampenbestandteile wie Glas oder metallische Komponenten wiederverwertet werden.“

Spannende Spurensuche nach Rohstoffen

Erfahrene Umweltpädagogen kommen direkt ins Klassenzimmer und gehen mit den Jugendlichen auf eine spannende, weltweite Spurensuche nach Rohstoffen. Faszinierende Livesatellitenbilder machen im Vergleich mit Archivaufnahmen und Grafiken die globalen ökologischen und sozialen Folgen von Rohstoffabbau, -transport, -verarbeitung, -nutzung und -entsorgung sichtbar.

Im Dialog mit den Naturwissenschaftlern von ‚Geoscopia Umweltbildung‘ erleben und erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil und den Folgen des wachsenden Hungers nach Rohstoffen. Konzipiert wurde die Umweltbildungsinitiative vom Institut für innovative Bildungskonzepte (i!bk) mit dem Ziel sich Handlungsoptionen gemeinsam zu erarbeiten, um so aktiv den sozialen und ökologischen Fußabdruck im privaten und schulischen Umfeld verringern zu können.

Interessierte Schulen können sich für die Lightcycle Rohstoffwochen bewerben. Ansprechpartner für Bewerbungen ist Herr Fabian Glückert, Projektleitung, i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte, +49 (0)89 892676-16, f.glueckert@iibk.eu.

Über die Lightcycle Rohstoffwochen

Die bundesweite Bildungsinitiative Lightcycle Rohstoffwochen wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die komplexe, globale und lokale Zusammenhänge rund um Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft anschaulich und spannend begreifbar machen. Mit jedem Baustein wird das Wissen über alle Sinne vertieft und nachhaltig verankert. Eigene Handlungsoptionen werden erkennbar.

Ziel ist es, die wertvollen Schätze, die in jeder Kommune, in Gebäuden, im Boden, in Schubladen und Kellern oder im Hausmüll verborgen sind, zu bewahren und zu verwerten und ein Umdenken im Konsumverhalten anzustoßen. Förderer und Initiator ist die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH in München. Schirmherr ist der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Marcel Huber. Partner ist die kommunale Abfallwirtschaft.

Weitere Informationen  

Quelle: Lightcycle

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