FKuR Gruppe: Mit Biokunststoffen zur zirkulären Kreislaufwirtschaft

453
„Aktion Saubere Berge“-Bio-Abfallbeutel aus Maisstärke (Foto: Alpenverein / APA-OTS)

Biobasierte sowie biologisch abbaubare Kunststoffe nehmen im Rahmen der aktuell forcierten Diskussion um die ökologische Sinnhaftigkeit und die Folgen des Einsatzes von Kunststoffen eine noch wenig bekannte Sonderstellung ein, meint die mittelständische, privat geführte Unternehmensgruppe FKuR.

Als verantwortungsbewusster Hersteller und Inverkehrbringer – wie es heißt – bescheinigt FKuR beiden Produktgruppen, „dass gerade sie ein hohes Potenzial bieten, um die Forderungen der aktuellen EU-Direktiven zu erfüllen, die diese Thematik angehen“. Dabei unterstreicht das Unternehmen die „hervorragende Eignung der biobasierten Thermoplaste für das konventionelle stoffliche Recycling“, während es biologisch abbaubare Kunststoffe als „effiziente und praxisbewährte Lösungen“ für all jene Anwendungen sieht, wo diese Eigenschaft einen Zusatznutzen für das Endprodukt generiert.

Dazu Carmen Michels, Geschäftsführerin von FKuR: „Mit ihrer einzigartigen Kombination aus geringem Gewicht, Vielseitigkeit, Leistung, Beständigkeit und Kosteneffizienz leisten Kunststoffe seit Jahrzehnten entscheidende Beiträge zu besseren Lebensbedingungen, nachhaltigeren Produkten und zur Vermeidung von Abfällen. Aber gerade angesichts ihrer Allgegenwart sind Industrie, Handel und Verbraucher gleichermaßen gefordert, sie verantwortungsvoll einzusetzen, wiederzuverwenden, zu entsorgen, zu recyceln und schlussendlich ordnungsgemäß zu verwerten. Biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe bieten attraktive Möglichkeiten, um alle Aspekte dieser Forderung zu erfüllen.“

Praktikable Wege: organisches und werkstoffliches Recycling

Nach Auffassung von FKuR erweist sich für Biokunststoffe sowohl das stoffliche als auch das organische Recycling als sinnvoll:

„Das für herkömmliche (erdölbasierte) Kunststoffe etablierte, ressourcensparende werkstoffliche Recycling ist uneingeschränkt auch für die biobasierten, oft als direktes Drop-in-Produkt eingesetzten Alternativen (wie Bio-PE oder Bio-PET) nutzbar. Rezyklate gelangen sooft zurück in den Wertstoffkreislauf, bis daraus hergestellte Produkte aus unterschiedlichen Gründen letztendlich einer energetischen Verwertung zugeführt werden müssen. So lässt sich aus biobasierten Kunststoffen erneuerbare Energie gewinnen, die kein zusätzliches schädliches CO2 produziert – ein geschlossener CO2-Kreislauf, ganz nach dem Vorbild der Natur.“

„Biologisch abbaubare Kunststoffen, die der Norm zur industriellen Kompostierbarkeit entsprechen (z. B. EN 13432), steht der Weg des organischen Recyclings offen. Dieser ist insbesondere dann effizient, wenn Kunststoffartikel mit Lebensmitteln kontaminiert sind und ein werkstoffliches Recycling unangemessen aufwendig wäre. Durch die einfache und hygienische Handhabung sorgen kompostierbare Bio-Müllbeutel zudem dafür, dass weniger wertvoller Bioabfall über die Restmülltonne entsorgt wird. Dadurch haben sie das Potential, die Menge an getrennt erfassten Bioabfällen und damit zugleich die Ausbeute an wertvollem Kompost zu erhöhen. Dieser dient später als Dünger, beispielsweise für diejenigen Nutzpflanzen, die am Anfang dieses Kreislaufs stehen.“

Rundum-Service für den Kunden

Als Komplettanbieter mit breitem Produktportfolio berät FKuR bei der Auswahl des „bestgeeigneten biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffs für spezifische Anforderungen“. Zudem bietet das Unternehmen umfangreiche technische Unterstützung in der Umsetzungsphase: von Projekten bis hin zur Beratung bei der Vermarktung unter besonderer Berücksichtigung des Biokunststoff-Aspekts. Dabei arbeitet FKuR gemeinsam mit seinen Kunden an Lösungswegen, „um Kunststoffprodukte recyclinggerecht zu gestalten“. So gelingw es beispielsweise durch stetige Verbesserung der Materialeigenschaften, die erforderliche Dicke von Folienprodukten zu reduzieren.

Quelle: FKuR Gruppe