Internationaler Tag der Berge: Nachhaltigkeit in den Alpen

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Wettersteingebirge, im Vordergrund der Waxenstein – Bayerische Alpen (Foto: Pixabay/Manfred Richter)

Mit dem Internationalen Tag der Berge am 11. Dezember möchten die Vereinten Nationen auf die besondere Rolle der Berggebiete für eine nachhaltige Entwicklung aufmerksam machen.

2018 steht der Tag unter dem Motto #MountainsMatter. Passend dazu hat das UBA ein Hintergrundpapier veröffentlicht, welches die Alpenregion auf dem Weg zur Modellregion für grünes Wirtschaften beschreibt.

Bergregionen beeindrucken nicht nur durch ihre besondere Landschaft, sondern stellen auch Naturkapital und viele wichtige Ökosystemleistungen bereit. Zudem reagieren sie besonders empfindlich auf die Folgen des Klimawandels. Als eine der bedeutendsten Bergregionen Europas gilt der Alpenraum. Die Temperaturen steigen hier schneller an als im weltweiten Durchschnitt, mit gravierenden Folgen für die Flora und den Lebensraum von Mensch und Tier. Das Gebiet gilt daher als Frühwarnsystem für den Klimawandel und als Freiluftlabor für Klimaanpassungsmaßnahmen.

Die besondere Rolle der Berggebiete für die nachhaltige Entwicklung wurde auch bei der Formulierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen aufgegriffen. Anlässlich des Internationalen Tags der Berge 2018 rufen die Vereinten Nationen in den sozialen Netzwerken dazu auf, unter dem Hashtag #MountainsMatter Beiträge zu sammeln, warum Berge für jeden Einzelnen wichtig sind.

Passend zu diesem Anlass hat das Umweltbundesamt das Hintergrundpapier „Grünes Wirtschaften im Alpenraum“ veröffentlicht. Es beschreibt wichtige Aspekte der Entwicklung der grünen Wirtschaft im Alpenraum anhand der folgenden vier Themenfelder: kohlenstoffarme Wirtschaft und Klimaanpassung, ressourceneffiziente Wirtschaft, Ökosystemleistungen und Naturkapital sowie Lebensqualität und Wohlbefinden. Dies wird ergänzt durch aktuelle Informationen aus relevanten Projekten unter Beteiligung des Umweltbundesamtes.

Quelle: Umweltbundesamt (UBA)