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Resiliente Rohstoffversorgung im Fokus: MiningForum 2026 diskutiert zentrale Herausforderungen

Am 18. und 19. Juni 2026 bringt das MiningForum in Berlin führende internationale Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Wissenschaft, Politik und der gesamten Rohstoffbranche zusammen.

Die Agenda rückt die Themen in den Mittelpunkt, die für Wirtschaft und Industrie in Deutschland und Europa aktuell entscheidend sind: sichere Rohstoffversorgung, strategische Rohstoffprojekte, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ESG, Risiko- und Sicherheitsmanagement sowie internationale Regulierung und geopolitische Resilienz.

Unter dem Motto „Raw Materials Momentum“ bietet das MiningForum 2026 mit über 50 Fachvorträgen, Panels und einer begleitenden Fachausstellung einen 360°-Blick auf aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Rohstoffsektor. Politische, industrielle und finanzielle Perspektiven auf eine sichere und verantwortungsvolle Rohstoffversorgung stehen ebenso im Mittelpunkt wie strategische Projekte zur europäischen Versorgungssicherheit, innovative Bergbautechnologien, Digitalisierung und Automatisierung, KI-gestützte Wertschöpfung, verantwortungsvolle Lieferketten, internationale Projekte und Regulierungen sowie ESG-bezogene Fragestellungen.

Die thematische Breite der Agenda spiegelt die aktuelle Lage des Rohstoffsektors sowie der deutschen und europäischen Wirtschaft und Industrie wider. Rohstoffe sind eine essenzielle Voraussetzung für Energieversorgung, Infrastruktur, Verteidigung, Mobilität und Digitalisierung. Zugleich erhöhen geopolitische Spannungen, anspruchsvollere regulatorische Anforderungen und der steigende Bedarf an kritischen Rohstoffen den Handlungsdruck auf Unternehmen, Politik und Wissenschaft. Das MiningForum schafft hierfür eine internationale Plattform, auf der Wissen gebündelt, Perspektiven zusammengeführt und konkrete Lösungsansätze diskutiert werden.

„Die Herausforderungen im Rohstoffsektor lassen sich nur im Zusammenspiel von Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft bewältigen. Genau dafür braucht es Formate wie das MiningForum, die Perspektiven entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenführen und den Austausch in Richtung konkreter Umsetzung stärken“, sagt Univ.-Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen, Leiterin des Institute for Advanced Mining Technologies der RWTH Aachen University.

Beim MiningForum 2026 steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie die Versorgung mit kritischen Rohstoffen resilienter aufgestellt werden kann. Mineralische Rohstoffe sind eine unabdingbare Grundlage für industrielle Wertschöpfung, Energieversorgung, Mobilität, Verteidigung und Digitalisierung. Mit dem Critical Raw Materials Act der EU sind die strategischen Ziele klar benannt. Entscheidend ist nun die Umsetzung: durch den Ausbau nationaler Expertise und Kompetenz, tragfähige regulatorische Rahmenbedingungen, mehr Planungssicherheit für Projekte und eine konsequente Weiterentwicklung der Rohstoffstrategie in Deutschland und Europa. Risikomanagement, Automatisierung, Monitoring und Nachhaltigkeitsstandards sind dabei zentrale Hebel für belastbare Lieferketten und zukunftsfähige Infrastruktur.

„Entscheidend ist jetzt, strategisch relevante Rohstoffprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf internationaler Ebene, aber insbesondere auch in Deutschland und Europa in die Umsetzung zu bringen. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, tragfähige Partnerschaften und eine fundierte technische Bewertung. Nur so lassen sich Abhängigkeiten verringern und die notwendigen Investitionen in Deutschland und Europa mobilisieren“, erklärt Jens-Peter Lux, Geschäftsführer der DMT Group.

2026 wird das MiningForum erstmals von der strategischen Partnerschaft mit dem Institute for Advanced Mining Technologies der RWTH Aachen University geprägt. Mit der erneuten Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Partnerschaft mit der United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) unterstreicht das MiningForum zudem seinen Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz, industrielle Praxis und internationale Perspektiven zusammenzuführen.

Quelle: DMT Group

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