Plus 4,8 Prozent: GKV verzeichnet neuen Umsatzrekord für 2017

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Verbandspräsident Dirk E. O. Westerheide (Foto: GKV)

Bad Homburg – Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnet für das Jahr 2017 erneut einen Umsatzrekord. Der Branchenumsatz wuchs im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent auf 63,7 Milliarden Euro. Das gab der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) auf seiner Jahrespressekonferenz am Aschermittwoch in Frankfurt am Main bekannt.

Der erfolgreiche Geschäftsverlauf der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland im vergangenen Jahr sei getragen gewesen von einem soliden Wachstum wichtiger exportstarker Kundenindustrien, u. a. dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Gleichzeitig habe die Branche von der guten Inlandsnachfrage und der hohen Konsumneigung der privaten Verbraucherinnen und Verbraucher profitiert, erklärte Verbandspräsident Dirk E. O. Westerheide.

Laut Westerheide hat das Jahr 2017 in ökonomischer Hinsicht die Erwartungen deutlich übertroffen. Ab dem zweiten Quartal 2017 verzeichnete die Kunststoffverarbeitung in Deutschland ein dynamischeres Wachstum. Das hat dazu geführt, dass die Branche am Jahresende 2017 mit einem Branchenumsatz von 63,7 Milliarden Euro und 4,8 Prozent Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erneut ein Rekordjahr verzeichnen kann.

„Insgesamt wurden 14,7 Millionen Tonnen Kunststoffe in Deutschland verarbeitet. Das bedeutet eine Steigerung der Verarbeitungsmenge um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der in unserer Branche Beschäftigten, in den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten, nahm von einem bereits sehr hohen Wert nochmals zu und lag zum Jahresende 2017 bei mehr als 320.000 und damit um etwa zwei Prozent höher als zum Jahresende 2016“, fasste Westerheide die vergangenen 12 Monate zusammen.

Die Zahl der in der Kunststoffverarbeitung Beschäftigten habe nochmals zugenommen und zum Jahresende 2017 bei 323.000 und damit um 1,9 Prozent höher als zum Jahresende 2016 gelegen. Sorgen bereitet den Kunststoff verarbeitenden Unternehmen jedoch insbesondere der wachsende Mangel an Nachwuchs-Fachkräften und Auszubildenden.

Quelle: Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV)