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Aluminium: Die Angebotslage dürfte sich nur langsam entspannen

Die Produktion von Primäraluminium lag Ende Mai um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dafür verantwortlich war der Rückgang der Aluminiumproduktion in den Golfstaaten, der Ende Mai bei -17,6 Prozent lag. Der europäische Produktionsanstieg um 4,4 Prozent und der Anstieg in China um 1,9 Prozent konnten dies nicht ausgleichen.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Aluminiumlagerbestände an der LME gingen im Juni, ähnlich zum Vormonat, um 10 Prozent zurück. Die SHFE-Bestände fielen nur 1 Prozent geringer aus. Die Angebotslage dürfte sich auch nach Ende des Konflikts aufgrund der langen Vorlaufzeiten zur Wiederaufnahme der Schmelzkapazitäten nur langsam entspannen.

Tendenz: Der Preis für Primäraluminium ging im Juni um 18 Prozent auf durchschnittlich 3.440 US-Dollar pro Tonne zurück; lag damit aber um 44 Prozent über dem Vorjahr. Die IKB erwartet bis zum Ende des dritten Quartals einen Primäraluminiumpreis von 3.500 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +200 US-Dollar pro Tonne.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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