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Ein gutes Leben für alle: Wie bekommen wir das hin?

Öffentliche Vortragsreihe: Ringvorlesung lädt zum Mitdiskutieren ein.

Bereits zum zehnten Mal findet in diesem Sommersemester die Vorlesungsreihe „Klimakrise und Nachhaltigkeit“ statt. Dieses Mal fragen die Vorträge danach: Wie können alle Menschen ein gutes Leben haben, ohne dass dabei die planetaren Grenzen überschritten werden?

Los geht es ab dem 5. Mai um 18 Uhr. Für eine ortsunabhängige Teilnahme finden erstmals alle Termine digital statt. Organisiert wird die Reihe vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent), dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), den Students for Future an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und dem Wuppertal Institut.

Wie ist ein gutes Leben für alle möglich und wie bekommen wir das hin? Hätte unsere Erde eine Stimme, würde sie vermutlich antworten: „Weniger ist mehr!“ Doch wie gelingt ein Umdenken bei uns Menschen? Und wie gestalten wir Mobilität, Wirtschaft und Wohnräume so nachhaltig um, dass Veränderungen nicht nur angenommen, sondern als Gewinn für die Lebensqualität erfahrbar werden? Die Vorträge der aktuellen Ringvorlesung „Klimakrise und Nachhaltigkeit“ geben dazu Impulse und zeigen, an welchen Strategien und Lösungen die Wissenschaft arbeitet.

Viel mehr als reine Wissensvermittlung

Den Anfang macht Prof. Dr. Ulrich Brand, der gemeinsam mit anderen Kolleg*innen nach Alternativen zum Status quo sucht und Ideen und Konzepte für einen sozial-ökologischen Wandel entwickelt. Der Politikwissenschaftler der Universität Wien forscht zu Globalisierung und internationaler Ressourcen-, Energie- und Umweltpolitik. In seinem Vortrag am 5. Mai stellt er das von ihm mitentwickelte Konzept der „Imperialen Lebensweise“ vor und teilt als Impuls für die anschließende Diskussion seine Vorstellung von einer solidarischen Lebensweise.

Die nachfolgenden Vorlesungen greifen weitere zentrale Aspekte eines Lebens innerhalb der planetaren Grenzen auf. Nach den jeweils kurzen Impulsvorträgen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Im Laufe der Reihe wird es unter anderem auch darum gehen, wie klimafreundliches Bauen und Wohnqualität zusammenpassen, wie eine Welt ohne globales Wirtschaftswachstum aussehen kann oder auch, wie sich nachhaltiger Konsum auf Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle auswirkt.

Ziel der Vorlesungsreihe ist es, über die reine Wissensvermittlung hinauszugehen und gemeinsam zu hinterfragen, welche Hebel es gibt, damit alle Menschen die Chance auf ein gutes Leben haben. Neben Visionen geht es dabei auch um Kompromisse. Die Vorlesungen sollen Teilnehmende dazu inspirieren, ihre Sichtweisen in die Diskussionen einzubringen.

Die Reihe richtet sich sowohl an Studierende, die sich die Ringvorlesung für ihr Studium anrechnen lassen können, aber auch alle anderen Interessierten sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesungen finden digital statt und beginnen jeweils dienstags um 18 Uhr.

Terminübersicht

  • 5. Mai 2026, 18 Uhr: „Klimagerechtigkeit und Kapitalismus: Ein Widerspruch in sich?“ mit Prof. Dr. Ullrich Brand (Universität Wien)
  • 19. Mai 2026, 18 Uhr: „Zukunftsfähig wirtschaften: Suffizienz und Regeneration im Unternehmenskontext“ mit Clara Baues (Wuppertal Institut) und Dr. Maike Gossen (TU Berlin)
  • 2. Juni 2026, 18 Uhr: „Genug ist für alle gut: Ökonomie sozial-ökologisch und intersektional gerecht neu denken und gestalten“ mit Lotte Nawothnig (Wuppertal Institut) und Prof. Dr. Daniela Gottschlich (Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) Koblenz)
  • 16. Juni 2026: „Vom Flächenwachstum zur Wohnqualität – Strategien für klimafreundliche Gebäude und Städte“ mit Prof. Dr. Benjamin Best (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Anja Bierwirth (Wuppertal Institut)
  • 30. Juni 2026: „Stadt der kurzen Wege: Konzepte für eine menschenzentrierte Mobilität der Zukunft“ mit Carolin Schäfer-Sparenberg (Wuppertal Institut) und Julian Dietze (Bergische Universität Wuppertal)

Quelle: Wuppertal Institut

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