Die weltweite Rohstahlproduktion liegt unter dem Niveau des Vorjahres. Im Februar ging die Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau um 2,2 Prozent zurück. Diese Entwicklung wurde vor allem durch geringere Produktionen in China (- 3,6 % ggü. Vorjahr), Russland (-9,0 % ggü. Vorjahr) und Brasilien (-3,4 % ggü. Vorjahr) getrieben.
Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information vom 2. April 2026. Die Stahlpreise haben sich im März erneut erhöht. Warmbreitband liegt 6,8 Prozent über dem Preis des Vormonats, Walzdraht liegt mit +0,7 Prozent leicht darüber und Feinblech notiert 5,3 Prozent höher. Bis Ende des zweiten Quartals 2026 erwartet die IKB bei den Stahlpreisen weiterhin einen Aufwärtstrend.
Die Nachfrage nach Stahlschrott bleibt schwach. Durch eine Angebotsverknappung kann sich der Preis allerdings stabilisieren. Er stieg für Stahlaltschrott um 1,1 Prozent, für Stahlneuschrott um 0,8 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 rechnet die IKB mit einer Seitwärtsbewegung der Preise für Stahlschrott.
Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG






