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Nachfrage nach Stahlschrott gestiegen

Die weltweite Rohstahlproduktion liegt seit Jahresbeginn unter dem Niveau des Vorjahres. Im März ging die Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau um 4,2 Prozent zurück. Diese Entwicklung wurde vor allem durch geringere Produktionen in China (-6,3 % ggü. Vorjahr), Russland (-11,4 % ggü. Vorjahr) und Japan (-4,1 % ggü. Vorjahr) getrieben.

Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Stahlpreise haben sich im April erneut erhöht. Warmbreitband kostet 2,2 Prozent mehr als im Vormonat, Walzdraht 2,1 Prozent und Feinblech 2,8 Prozent. Bis Ende des zweiten Quartals 2026 erwartet die IKB bei den Stahlpreisen weiterhin einen leichten Aufwärtstrend.

Die Nachfrage nach Stahlschrott ist durch die Wiederaufnahme der Schrottkäufe durch die Türkei gestiegen. So stieg Stahlaltschrott um 4,1 Prozent und Stahlneuschrott um 3,2 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 rechnet die IKB mit stagnierenden Preisen für Stahlschrott. Ausschlaggebend wird die Nachfrage aus der Türkei sowie die Entwicklung der Transportkosten sein.

Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG

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