Anzeige

Neue Kraft für das Stahl- und Metallrecycling:

BDSV und VDM vollziehen Verschmelzung zur Circular Metal Association. 

Mit der Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages entsteht einer der bedeutendsten und größten Verbände der Stahl- und Metallrecyclingbranche in Europa.

Am 11. Juni 2026 haben die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e. V. (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM) einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Mit der Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages haben beide Verbände die rechtliche Grundlage für die Entstehung der Circular Metal Association e. V. (CMA) geschaffen. Die CMA wird künftig als gemeinsame Stimme der Stahl- und Metallrecyclingbranche in Deutschland, auf europäischer und auf internationaler Ebene auftreten.

Rechtliche Verschmelzung – nächste Schritte

Die Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages markiert den verbandsrechtlich zentralen Akt der Vereinigung. Rechtskraft erlangt die Verschmelzung mit der Eintragung ins Vereinsregister; dieser Schritt steht noch aus und ist für die kommenden Wochen vorgesehen. Bis zur Registereintragung führen beide Verbände ihre Tätigkeiten unter bestehenden Strukturen fort. Mit Vollzug der Eintragung erlöschen BDSV und VDM als eigenständige Rechtspersönlichkeiten; alle Rechte, Pflichten und Mitgliedschaften gehen auf die CMA über.

Starke Stimme für die Branche – in Berlin und Brüssel

Die Circular Metal Association vereint das gesamte Spektrum des Stahl- und Metallrecyclings unter einem Dach: von der Sammlung und Aufbereitung über den Handel bis zur Belieferung der metallverarbeitenden Industrie. Abgedeckt wird auch der Handel mit Neumetallen, Ferrolegierungen und Sondermetallen (Minor Metals). Als führender Branchenverband im deutschen Sekundärrohstoff- und Metallrecyclingsektor bündelt die CMA erhebliche wirtschaftliche und fachpolitische Repräsentanz. Auf europäischer Ebene stärkt die Vereinigung die Positionierung gegenüber Institutionen wie dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission sowie in internationalen Branchenorganisationen wie Recycling Europe und dem Bureau of International Recycling (BIR).

Murat Bayram, Präsident der Circular Metal Association (CMA): „In einer Zeit globaler Umbrüche braucht Europa mehr Vertrauen in seine Unternehmen, mehr Raum für Innovation und starke, offene Rohstoffkreisläufe. Die CMA wird sich dafür einsetzen, dass Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen.“

Andreas Schwenter, Vizepräsident der Circular Metal Association (CMA): „Diese Fusion ist weit mehr als ein organisatorischer Zusammenschluss. Sie ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft unserer Branche. Mit der CMA vereinen wir die Kräfte zweier traditionsreicher Verbände und schaffen eine Organisation, die die gesamte Wertschöpfung des Stahl- und Metallrecyclings repräsentiert. Ich bin überzeugt, dass wir damit die richtige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit geben: mehr Schlagkraft, mehr Sichtbarkeit und mehr Einfluss für eine Branche, ohne die eine nachhaltige Industrie und echte Kreislaufwirtschaft nicht denkbar sind.“

Ausblick

Nach erfolgter Registereintragung wird die CMA ihre Arbeit als vollständig rechtsfähiger Verband aufnehmen. Die operativen Strukturen, Serviceleistungen und Kommunikationskanäle beider Vorgängerverbände werden in einem abgestimmten Prozess zusammengeführt.

Über die Circular Metal Association (CMA)

Die Circular Metal Association (CMA) ist der führende deutsche Branchenverband für Stahl- und Metallrecycling. Sie vertritt die wirtschaftlichen und fachpolitischen Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit – auf nationaler wie auf europäischer Ebene. Die CMA entstand durch die Verschmelzung des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BDSV) und des Verbandes Deutscher Metallhändler und Recycler (VDM).

Quelle: CMA

Anzeige

KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Schlagzeilen

Anzeige

Fachmagazin EU-Recycling

Translation