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Erdüberlastungstag: Mit richtiger Mülltrennung Ressourcen schonen

Aktuelle Studie zeigt: Recycling von Verpackungen leistet wichtigen Beitrag zum Schutz von Ressourcen und Klima.

Am Donnerstag, den 28. Juli ist Erdüberlastungstag: Das bedeutet, in diesem Jahr hat die Weltbevölkerung in nur sieben Monaten so viele natürliche Ressourcen verbraucht, wie die Erde in einem Jahr erneuern kann. Effektive Lösungen zum Ressourcen- und Klimaschutz werden folglich immer dringlicher. Einen wesentlichen Beitrag können zum Beispiel richtige Abfalltrennung und das Recycling von Verpackungen leisten. So zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts, dass durch die stoffliche Verwertung gebrauchter Verpackungen jährlich rund vier Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe erzeugt werden, die Rohstoffe ersetzen können. Hinzu kommt die Einsparung von 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.

Um die Umwelt zu entlasten, sollten Verbraucher*innen unbedingt leere Glas- und Leichtverpackungen sowie Papier, Pappe und Karton getrennt von anderen Abfällen entsorgen. Doch welchen Nutzen bringt ihr Engagement? Diese Frage beantwortet eine aktuelle Studie des Öko-Instituts: So wurden in Deutschland 2020 durch das Recycling gebrauchter Verpackungen rund vier Millionen Tonnen Sekundärrohstoffe erzeugt – eine wichtige Rohstoffquelle für die Herstellung neuer Produkte. „Sowohl die Qualität als auch die Menge der durch Verpackungsrecycling wiedergewonnenen Rohstoffe nehmen weiter zu“, berichtet Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt. „Je besser wir unsere Abfälle trennen, desto mehr Wertstoffe können wir im Kreislauf halten. So schonen wir effektiv unsere Ressourcen.“

Die Grundregel für die richtige Abfalltrennung ist einfach – der Aufwand gering: Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien wie Getränkekartons gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack. Papier, Pappe und Karton kommen in die Altpapiertonne. Glasflaschen und Glasbehälter werden, nach Farben sortiert, in Altglascontainer eingeworfen.

Abfalltrennung und Recycling schonen auch das Klima

Die Studie des Öko-Instituts zeigt zudem: Abfalltrennung und Recycling schonen nicht nur Ressourcen, sondern reduzieren auch den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase und leisten damit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz. Denn durch die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack, aus Glas sowie aus Papier, Pappe und Karton werden in Deutschland jährlich 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Das ist so viel, als würde eine Person 1,38 Millionen Mal von Berlin nach New York fliegen.

Erdüberlastungstag – eine Mahnung

Jedes Jahr berechnet die internationale Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network das Datum des Erdüberlastungstags („Earth Overshoot Day“) und erinnert damit daran, wie wichtig Lösungen zum Schutz biologischer Ressourcen für unsere Erde sind. Derzeit entnimmt die Menschheit der Erde 74 Prozent mehr biologische Ressourcen, als innerhalb eines Jahres von der Natur regeneriert werden können – als stünden uns 1,74 Erden zur Verfügung und nicht nur eine.

Über die Studie

Bild: Initiative „Mülltrennung wirkt“

„Ökobilanz zu den Leistungen der dualen Systeme im Bereich des Verpackungsrecyclings“ ist eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von „Mülltrennung wirkt“, einer Initiative der dualen Systeme. Sie zeigt und beziffert den ökologischen Nutzen der dualen Systeme für die Jahre 2019 und 2020 sowie künftige Klimaschutzpotenziale bis zum Jahr 2030. In der Studie wurden die Auswirkungen der Verwertung gebrauchter Verpackungen durch die dualen Systeme auf Klimaänderung, Versauerung, Eutrophierung, Feinstaubbelastung und auf den Verbrauch fossiler Ressourcen ermittelt. Dabei lag der Fokus der Untersuchung auf der Bilanzierung der Belastung und Entlastung des Klimas durch die dualen Systeme.

Weitere Informationen zur Studie: www.muelltrennung-wirkt.de/de/studie-oeko-institut/

Quelle: Initiative „Mülltrennung wirkt“

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