Neue Schweizer Marke für 100 Prozent recyceltes Textilgarn

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Das lalana-Team (Foto: lalana ag)

lalana ist eine junge Marke aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem Seeland, gegründet von drei kreativen Köpfen, welche von der Corona-Krise hart getroffen wurden und dadurch ein neues Projekt entwickelt haben. Anstatt den Kopf in den Sand zu setzen, produzieren sie hochwertiges und 100 Prozent recyceltes Textilgarn und setzen sich zudem für soziale Projekte ein.  

Zeit für einen neuen Zugang

Ursprünglich in der Eventbranche tätig, wurden die drei Gründer hart von der Corona-Pandemie getroffen. Seit Anfang März 2020, als der Bundesrat landesweit Messen und Events verbot, hat ihr Unternehmen keinen Umsatz mehr erzielt. „Es war eine sehr harte Zeit“, sagt Jürg Moor, Mitinhaber von lalana. „Das Finanzielle war nur die eine Seite, uns hat vor allem belastet, dass wir einfach nichts selber dagegen tun konnten. Einfach keine Arbeit und kein Ziel zu haben, war eine neue und schwierige Situation.“

Doch anstatt Trübsal zu blasen und einfach rum zu sitzen, haben sich überlegt, wie sie aus dieser Krise herauskommen. „Meine Partnerin hat aus Langeweile mit Häkeln und Makramee angefangen. Es war jedoch sehr schwierig, an gutes Material in der Schweiz zu kommen. So hatten wir anfänglich die Idee, einen kleinen Onlineshop zu erstellen. Heute, nur fünf Monate später, haben wir unsere eigene Marke. Ein wirklich tolles Gefühl.“

Do it yourself und no waste policy

Mit der Idee und der Marke treffen die Gründer mitten in ein wichtiges Thema. „Do it yourself (DIY)“-Produkte haben im vergangenen Jahr einen starken Aufschwung erlebt. Es wird wieder zu Hause gehäkelt und gestrickt – Makramee erweitert die kreativen Möglichkeiten seit kürzerer Zeit. Der Markt bietet riesiges Potenzial. Er gilt als verstaubt und hat die Chance auf eine Renaissance. Es war an der Zeit für eine Schweizer Marke mit einem zeitgemäßen Zugang.

„No Waste“ und Recycling sind wichtige Themen unserer Zeit. Sie stecken daher im Kern der DNA von lalana und bilden den Grundstein des Geschäftsmodells. Die Garne werden zu 100 Prozent aus Textilabfällen hergestellt, und so wird ein kleiner Beitrag für eine nachhaltige Umwelt geleistet. Gemeinsam mit der Produktionsfirma in der Türkei setzt sich das Unternehmen auch für soziale und nachhaltige Projekte ein.

Quelle: lalana ag

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