Hitachi Zosen Inova tauscht Überhitzer bei AVG Köln aus

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2.400 fachmännisch gesetzte und 100 Prozent geprüfte Schweißnähte waren zum Austausch der Überhitzer der AVG Köln auf allen vier Linien notwendig. Eine aufwändige Arbeit, die sauberes Arbeiten und Erfahrung voraussetzt (Foto: Hitachi Zosen Inova Kraftwerkstechnik/ Peter Lindel)

Für die Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln) hat Hitachi Zosen Inova Kraftwerkstechnik aus Deutschland zu Beginn des Jahres ein anspruchsvolles Revisionsprojekt durchgeführt. Auf allen vier Linien der Kölner Energy-from-Waste-Anlage wurden die Überhitzer fünf und sechs getauscht.

Damit immer jeweils nur eine Linie außer Betrieb gehen muss, die anderen drei Linien aber weiterhin die thermische Verwertung der in Köln und Umgebung anfallenden Abfälle übernehmen können, wurde das Projekt auf vier Arbeitsblöcke von Januar bis Februar aufgeteilt. Insgesamt arbeiteten 80 ausgebildete Fachkräfte, Schweißer, Monteure und Bauleiter im Zwei-Schichtsystem an sieben Tagen die Woche. 1.200 Überhitzer-Rohre wurden je Linie ersetzt, das bedeutet 2.400 fachmännisch gesetzte und 100 Prozent geprüfte Schweißnähte.

Die Zeit- und Ressourcenplanung stellte die wichtigste Anforderung im Projekt dar. Ziel war es, die Einzelprojekte so schnell wie möglich umzusetzen, damit die Anlage wieder den Volllast-Betrieb aufnehmen kann. Ebenso galt es, die anspruchsvollen Corona-Maßnahmen während der Revision jederzeit einzuhalten, um die Pandemie einzudämmen und das Team vor Ausfällen zu schützen.

Thomas ter Horst, Geschäftsführer von Hitachi Zosen Inova Kraftwerkstechnik ist überzeugt: „Unser Team hat hier eine beachtliche Leistung vollbracht und bei allen Teilprojekten den vereinbarten Zeitplan eingehalten. Die Qualität der Arbeit hat aber auch hier eine entscheidende Bedeutung, da die Überhitzer einen empfindlichen Bestandteil des Wasser- Dampf-Kreislaufes darstellen.“ Tilo Dumuscheit, Pressesprecher der AVG Köln ergänzt: „Für uns ist das Wichtigste, dass wir keine ungeplanten Stillstände in der Anlage haben und die Zeitspanne der Revision so kurz wie möglich ist. Die Projektplanung und das ganze Team haben hervorragend funktioniert, sodass wir jetzt wieder – wie geplant – im Volllastbetrieb sind.“

Die AVG Köln produziert in der Energy-from-Waste-Anlage jedes Jahr rund 450 Millionen  Kilowattstunden Energie. Durch den hohen Anteil erneuerbarer Energieträger im Abfall und die Einsparung fossiler Brennstoffe andernorts senkt die Anlage den Kohlendioxid-Ausstoß der Stadt Köln jährlich um mehr als 100.000 Tonnen.

Quelle: Hitachi Zosen Inova

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