Der Cyrkl Marktplatz: Mit Abfällen Geld verdienen und die Umwelt entlasten

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Sekundärrohstoffe aus postindustriellen Abfällen können vielseitig verwendet werden (Foto: Cyrkl)

Der digitale B2B Marktplatz Cyrkl.com verbindet multinationale Unternehmen sowie lokale Unternehmer:innen aus der ganzen Welt miteinander und verwandelt unnötigen Abfall in neue Ressourcen. Dadurch werden CO2-Emissionen verringert und eine Menge Geld gespart. Der Cyrkl Marktplatz hat sich in den letzten 1,5 Jahren zum größten digitalen Abfallmarktplatz in Mitteleuropa entwickelt. Aber wie funktioniert der Marktplatz? Und was macht Ihn attraktiv für Kund:innen?

Cyrkl Logo

Was für den einen Abfall ist, ist für den anderen eine Ressource. Das Greentech-Startup Cyrkl folgt diesem Motto und hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, abfallproduzierende Unternehmen mit Recyclern zu verbinden. Anstatt auf einer Deponie, im Meer oder in einer Verbrennungsanlage zu landen, werden industrielle Abfälle so wiederverwendet oder recycelt. Anschließend können sie zu neuen Produkten wiederaufbereitet werden und Materialkreisläufe werden geschlossen.

Auch Ikea und Kaufland nutzen den größten digitalen Marktplatz Zentraleuropas
Heute finden sich schon mehr als 3.700 Unternehmen auf dem digitalen Abfallmarktplatz und seit April 2019 konnten durch die Handelsaktivitäten etwa 105.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Gegründet wurde das Start-up Cyrkl in Tschechien, die Nutzer des Marktplatzes sind international: Gerade aus der DACH Region, Polen, Tschechien und der Slowakei, aber auch aus 55 weiteren Ländern sind Händler:innen auf Cyrkl vertreten.

Die Zielgruppe des Marktplatzes erstreckt sich über große Unternehmen wie Lidl, Škoda Auto, Ikea oder Kaufland bis hin zu kleineren Unternehmen und Recyclern, die ein wesentliches Element der Transformation hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft darstellen.

Einfache Nutzung: Auf Cyrkl.com können Abfallprodukte sowie Restmengen ganz einfach angeboten und bezogen werden
Abfälle über den Marktplatz zu verkaufen gestaltet sich einfach, schnell und funktioniert komplett online. Nach der Registrierung stellt das abfallerzeugende Unternehmen ein Angebot ein, füllt die Beschreibung des Materials, die angebotene Menge und den Standort aus. Das nachfragende Unternehmen antwortet auf das Angebot und beide Geschäftspartner:innen einigen sich auf einen Preis und den Transport. Cyrkl agiert hier ausschließlich als Marktplatz und ist in den Handel zwischen zwei Parteien nicht involviert. Trotzdem bietet das 16-köpfige Team individuelle Beratung an. Unternehmen können bei Fragen zum Einstellen von Angeboten und Unsicherheiten jederzeit mit dem Cyrkl Team in Verbindung treten.

„Auf unserer Plattform ist es möglich, alle Abfälle, Nebenprodukte, Recycling- und Sekundärrohstoffe sowie überschüssige Rohstoffe anzubieten. Große Unternehmen mit viel Abfall kommen dabei oft zu uns. Kunststoffe, Papier, Metalle und Baustoffe tauchen in den Angeboten am häufigsten auf“, erklärt Nele Feldkamp, Country Managerin für den deutschsprachigen Markt.

Und was macht Cyrkl zu einem Greentech-Unternehmen? Auf dem Marktplatz werden Angebot und Nachfrage mithilfe von innovativen Technologien, Datenanalyse und maschinellem Lernen verbunden. So können Unternehmen schnell und unkompliziert neue Handelsbeziehungen aufbauen.

Vom Abfallprodukt zur neuen Ressource: Kreislaufwirtschaft entlastet die Umwelt und spart Geld (Grafik: Cyrkl)

Cyrkl unterstützt bei Fragen zur Gesetzgebung und ist Experte für Kreislaufwirtschaft
Das Cyrkl – Team bestehend aus Expert:innen der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, verfolgt kontinuierlich Neuigkeiten und Trends rund um die Themen Recycling, Gesetzgebung und zirkuläre Materialströme. Unternehmen und Privatpersonen können umfassend beraten werden, wie bestimmte Abfälle entsorgt werden, ob es sinnvoll ist, sie stofflich zu verwerten oder welche Innovationen und neuen Technologien in die Produktion einfließen sollten, um langfristig Geld und Kosten zu sparen.

Auf dieser Grundlage gibt es zwei weitere Dienstleistungen – das Premium Abo „Cyrkl Profi“ für den Marktplatz und die Circular Waste Scans. Mit dem Cyrkl Profi Abo erhalten Unternehmen professionelle Unterstützung der Cyrkl-Abfallexpert:innen. Durch aktive Verkaufsunterstützung und Hilfe bei Fragen zur Gesetzgebung können mit Cyrkl Profi noch mehr Geschäfte realisiert werden, außerdem werden Profi Kunden verifiziert und können Angebote in der Rubrik „Profi-Angebote“ online stellen.

Die Circular Waste Scans ermitteln den Wert von Abfallstoffen in Unternehmen und damit finanzielle und CO2-Einsparungen. „Dank der Scans können Unternehmen bis zu 45 % der jährlichen Abfallkosten und 700 Tonnen CO2 einsparen. Viele von ihnen haben auf unsere Empfehlung hin bereits die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihre Produktion eingeführt, und die Ergebnisse sind positiv“, sagt Abfallexperte Vojtěch Pilnáček, der die Scans leitet. Derzeit werden die Scans in der Slowakei und in Tschechien angeboten, werden jedoch bald auch für den deutschsprachigen Raum verfügbar sein.

Produktionsabfälle, die auf Cyrkl verkauft werden, bringen Geld ein und vermindern Entsorgungskosten, gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Durch das Recycling von einem Kilogramm Kunststoff können bis zu zwei Kilogramm CO2 eingespart werden. Bei einem Kilogramm Aluminium sind es bis zu zehn Kilogramm. Was können wir erreichen, wenn Abfälle weltweit zu neuen Produkten recycelt werden?

Bei Fragen und Anmerkungen, melden Sie sich gerne bei Nele Feldkamp, Country Managerin DACH Region: nele.feldkamp@cyrkl.com.

Weitere Informationen: www.cyrkl.com
LinkedIn: www.linkedin.com/company/cyrkl

Quelle: Cyrkl Zdrojova platforma, sro

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