Digitale Öko-Innovationen für eine europäische Kreislaufwirtschaft

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Digitale Steuerung (Foto: geralt / Pixabay)

Aktueller Zweijahresbericht des Eco-innovation Observatory lenkt die Aufmerksamkeit auf digitale Kreislaufpolitiken und -technologien.

Die Digitalisierung vollzieht sich in allen europäischen Ländern in einem rasanten Tempo und verändert Wirtschaft und Gesellschaft, die Kommunikation und die erforderlichen Fähigkeiten für Arbeit und Alltag. Die Covid-19-Pandemie beschleunigte die Digitalisierung zudem auf vielen Ebenen.

Um die damit verbundenen Herausforderungen zu adressieren, hat die Europäische Kommission im Jahr 2019 den European Green Deal verabschiedet, eine langfristige Transformationsstrategie mit der Vision eines digitalisierten und nachhaltigen Europas. Drei wichtige Initiativen im Rahmen des Green Deal sind der New Circular Economy Action Plan, die Biodiversitätsstrategie für 2030 und der Zero Pollution Action Plan. Die verschiedenen Strategien und Aktionspläne stellen ein großes Portfolio von Maßnahmen, Instrumenten und Meilensteinen dar, die praktisch immer mit digitalen Technologien verbunden sind. Sie sollten jedoch öko-innovativ und nachhaltig sein und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in Europa beitragen.

Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht des Eco-innovation Observatory 2020 begreift die Digitalisierung als große Chance, den Übergang zu einem kreislauforientierten Europa zu beschleunigen. Das Autorenteam, darunter Bettina Bahn-Walkowiak, Chiara Magrini, Dr. Holger Berg, Burcu Gözet, Dr. Meghan Beck-O’Brien und Tahere Arjomandi vom Wuppertal Institut, gibt im aktuellen Report einen Überblick über Öko-Innovationstrends, die es durch digitale Technologie- und Politikbeispiele aus europäischen Ländern veranschaulicht, die die Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben können.

Der EIO Biennal Report 2020 steht unter diesem Link kostenfrei zur Verfügung.

Quelle: Wuppertal Institut

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