Studie zur Fortschreibung des deutschen Abfallvermeidungsprogramms

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Gemischter Gewerbeabfall/Mixed commercial waste (Foto: © LUBW)

UBA-Studie bewertet den Umsetzungsstand und gibt Empfehlungen für die Weiterentwicklung.

Das Abfallvermeidungsprogramm der Bundesregierung unter Beteiligung der Bundesländer wurde im Jahr 2013 verabschiedet. Es wird alle sechs Jahre ausgewertet und bei Bedarf fortgeschrieben.

Innerhalb des Forschungsprojekts „FortAVP“ haben Forschende des Wuppertal Instituts zusammen mit den Projektpartnern Ökopol, Intecus und des ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg eine Studie für das Umweltbundesamt verfasst und nun veröffentlicht. Darin bewertete das Projektteam den aktuellen Status der Umsetzung des Abfallvermeidungsprogramms sowie ausgewählte Abfallvermeidungsmaßnahmen. Die Forschenden ermittelten prioritäre Abfallströme für das zukünftige Abfallvermeidungsprogramm, wie Verpackungsabfälle aus Kunststoff, Lebensmittelabfälle, Elektro- und Elektronikaltgeräte und Bau- und Abbruchabfälle.

Weiterhin entwarfen sie Vorschläge für konkrete Abfallvermeidungskonzepte. Diese umfassen die öffentliche Beschaffung, Reparatur und Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Förderung von Produkt-Dienstleistungssystemen. Die Projektergebnisse fließen in die Weiterentwicklung des Abfallvermeidungsprogramms im Jahr 2020 ein, das unter dem Titel „Wertschätzen statt wegwerfen“ erarbeitet wird.

Die Studie zur Fortschreibung des Abfallvermeidungsprogramms ist beim Umweltbundesamt erschienen: Download

Quelle: Wuppertal Institut

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