VKU: Halbierung der Restmüllmengen in Deutschland eine Erfolgsgeschichte

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Restmüll-Sammlung (Foto: Kroll/ Recyclingportal.eu)

Das Bundesumweltministerium hat Daten zur getrennten Sammlung des Hausmülls in Deutschland herausgegeben. Dazu der Verband kommunaler Unternehmen (VKU):

„Dass sich die Restmüllmengen in Deutschland seit 1985 fast halbiert haben, ist eine echte Erfolgsgeschichte. Möglich wurde das vor allem durch das Engagement der kommunalen Abfallwirtschaft, die die Getrenntsammlung seit Jahrzehnten ausbaut und bei den Bürgerinnen und Bürgern beständig für Abfalltrennung wirbt.

Die Studie macht auch deutlich: Potenzial gibt es unter anderem noch bei der Bioabfallsammlung, trotz intensiver Öffentlichkeitsarbeit der Kommunen, wie etwa der Kampagne „Wir für Bio“. Dabei lohnt es sich, Bioabfälle zu trennen! Bürgerinnen und Bürger, die dies gewissenhaft tun, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Aus der Bioabfallverwertung entsteht wertvoller Humus, eine klimafreundliche Alternative zum Torf. In Biogasanlagen entsteht zudem Biogas, das vielfältig eingesetzt werden kann. Entscheidend für die Verwertung ist jedoch die Qualität: Leider landen noch immer zu viele Fremdstoffe wie Plastikabfälle in der Biotonne und machen so die weitere Verwertung schwer bis unmöglich.

Gleichzeitig hat auch die Restmüllentsorgung eine wichtige Funktion, denn nicht jeder Abfall kann stofflich verwertet werden – entweder weil sich die Abfälle sinnvoll nicht ökologisch recyceln lassen oder aus hygienischen Gründen. Das hat uns die Corona-Pandemie wieder deutlich vor Augen geführt. Auch diese Abfälle werden ökologisch effizient verwertet: Die bestehenden thermischen Siedlungsabfallbehandlungsanlagen nutzen die bei der Verbrennung freiwerdende Abwärme zur Erzeugung von Energie als Strom, Prozessdampf oder Fernwärme, meist sogar in der besonders energieeffizienten Kraft-Wärme-Kopplung. So konnten im Jahr 2018 allein über zehn Millionen Megawattstunden an Strom produziert werden.“

Quelle: VKU

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