Spezialchemieunternehmen Clariant und APK AG geben Kooperation bekannt

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Foto: O. Kürth

Ziel ist, die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen und die Qualität von Rezyklaten zu verbessern.

Die aktuelle öffentliche Diskussion zu Kunststoffabfall als Problem unserer Zeit fordert ein schnelles Umdenken, um eine nachhaltige Kunststoffkreislaufwirtschaft in naher Zukunft zu etablieren. Die EU-Kommission möchte bereits im Jahr 2025 im Rahmen ihrer Kunststoffstrategie zehn Millionen Tonnen Kunststoffrezyklate in Anwendung bringen. Dies wird ohne die Entwicklung und den Einsatz neuer nachhaltiger Technologien nicht zu erreichen sein.

Bei der Herstellung von Verpackungskunststoffen werden in der Regel Additive und Pigmente verwendet, um die gewünschten funktionalen und optischen Eigenschaften zu erreichen. Diese Zusatzstoffe stellen allerdings im Recycling neben Druckfarben und organischen Kontaminanten die größte Herausforderung dar, wenn es darum geht, ein hochwertiges Rezyklat herzustellen, das sich wieder in Verpackungen verwenden lässt.

Genau hier setzt die Kooperation zwischen Clariant und APK an, die einerseits die Entwicklung neuer Additive und Pigmente zum Ziel hat, die die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen und die Qualität von Rezyklaten verbessern sollen. Das breite Wissen Clariants auf diesem Gebiet kombiniert mit APKs lösemittelbasierter Recyclingtechnologie Newcycling ermöglicht, neue nachhaltige Lösungen, die mit konventionellen Technologien bislang nicht erreichbar waren.

Näheres zu den Herausforderungen und Zielen der Kooperation ist auf der K 2019 zu erfahren: am 19. Oktober ab 14:30 Uhr auf dem Clariant-Messestand J11 in Halle 8A im Rahmen einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit Dr. Richard Haldimann, Head of Innovation Excellence & Business Incubator bei Clariant, und Hagen Hanel, Head of Research & Development der APK AG.

Quelle: Clariant

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