Back Market stellt strategische Weichen zur Konsolidierung

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Foto: Stadtwerke Aschaffenburg, Entsorgung / abfallbild.de

Wiederaufbereitete Elektrogeräte erfreuen sich bei Verbrauchern in Europa immer größerer Beliebtheit. Dieser allgemein zu beobachtende Trend hat sich bei dem französischen Startup Back Market den Angaben nach sehr positiv auf die Jahresbilanz 2018 ausgewirkt. Innerhalb von nur einem Jahr konnte die Verkaufsplattform ihren Umsatz in Europa mehr als verdoppeln.

Wie Vianney Vaute, einer der drei Gründer von Back Market, erklärt, sei das Unternehmen 2018 in Deutschland sprichwörtlich durch die Decke geschossen: „Das ist vor allem unseren neuen Bezahlungsmöglichkeiten auf der Plattform zu verdanken. Es handelt sich hier um einen strategisch extrem wichtigen Markt für uns.“ Nach der allgemeinen Wachstumsphase im letzten Jahr hat Back Market sich für 2019 das Ziel gesetzt, seine Führungsposition in Frankreich und Spanien zu konsolidieren. In Deutschland gilt es, die Verkaufsplattform weiter als vertrauenswürdige Marke in den Augen der Verbraucher zu etablieren. Darüber hinaus plant das Unternehmen, noch weitere Länder in Europa zu erschließen.

Das Geschäft gewinnt an Fahrt

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Markt für wiederaufbereitete Elektro- und Elektronikgerätein den kommenden Jahren in Europa noch weiter an Fahrt gewinnen wird. Aktuelle Studien belegen tendenziell, dass sich das Geschäft mit neuen technologischen Produkten, insbesondere Smartphones, zugunsten von Alternativen wie dem Kauf von wiederaufbereiteten Produkten verlangsamen wird.

Bei Back Market ließ sich neben der rasanten Umsatzsteigerung außerdem ein kontinuierliches Wachstum bei der Zahl der Wiederaufbereiter beobachten. So habe sich die Zahl der Partnerwerkstätten der Plattform zwischen 2017 und 2019 von 150 auf fast 500 mehr als verdreifacht. Mit der Gründung eines Büros in New York verfolgt das Unternehmen das Ziel, sich im Wiederaufbereitungsmarkt als weltweiter Marktführer durchzusetzen.

Quelle: Back Market