maintenance München 2026 – Rückblick und Ausblick

Die maintenance München hat sich bei ihrer zweiten Ausgabe als Treffpunkt für die industrielle Instandhaltung im Süden Deutschlands etabliert. Am 14. und 15. Oktober 2026 kamen Fachbesucher und Aussteller zusammen, um Lösungen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Premiere im Vorjahr hatte gezeigt, dass der Markt ein spezialisiertes Angebot in der Region wünscht. Die zweite Ausgabe knüpfte daran an und entwickelte das Format weiter. 140 Aussteller trafen auf 1.930 Besucher. Damit hat die Messe ihre Ausstellerzahl gegenüber dem Vorjahr – damals waren 115 Unternehmen dabei – deutlich ausgebaut.

„Die maintenance München ist für uns eine hervorragende Gelegenheit, unsere Bestandskunden
persönlich zu treffen, aktuelle Projekte zu besprechen und neue Anforderungen frühzeitig zu
erkennen. Dieser direkte Austausch stärkt unsere Kundenbeziehungen nachhaltig“, sagt Robert
Schedel, Ingenieur, SEW-Eurodrive.

„Die maintenance München bietet uns die Möglichkeit, neue Kundenkontakte zu knüpfen und
konkrete Geschäftspotenziale zu identifizieren. Die persönlichen Gespräche auf der Messe
schaffen eine wertvolle Grundlage für neue Projekte und Geschäftsbeziehungen“, sagt Alexander
Fischer, Kundendienstleiter Süddeutschland, Walter Bösch GmbH & Co. KG.

Auch bei den Besucherzahlen wurde die Premiere übertroffen. Die Bandbreite reichte von
Anbietern digitaler Lösungen über Spezialisten für Inspektion und technische Services bis zu
Unternehmen aus der klassischen Instandhaltung. Für Fachbesucher bot sich damit ein
umfassender Überblick über Produkte und Dienstleistungen entlang des gesamten
Instandhaltungsprozesses.

„Der persönliche Austausch mit Fachkollegen und Branchenexperten auf der maintenance
München ist für mich ein großer Mehrwert. Ich gewinne Einblicke darin, wie andere Unternehmen
mit ähnlichen Herausforderungen umgehen, und kann meine eigenen Erfahrungen und
Lösungsansätze teilen“, sagt Johannes Kiening, Technischer Leiter, Landbäckerei Ihle GmbH & Co. KG.

„Ich schätze es, dass ich meinen Messebesuch gut planen und die Zeit vor Ort sinnvoll nutzen
kann. So erhalte ich innerhalb eines Tages einen kompakten Überblick über relevante Themen
und kann mich anschließend wieder meinem Tagesgeschäft widmen“, sagt Roland Kurz,
Geschäftsführer, Dynamap GmbH.

Viele Unternehmen waren bereits 2025 in München vertreten, hinzu kamen neue Aussteller.
Gemeinsam zeigten sie, wie sich datenbasierte Instandhaltung und Predictive Maintenance im
betrieblichen Alltag einsetzen lassen – und wie sich Anlagenverfügbarkeit, Sicherheit und
Nachhaltigkeit verbessern können. Die Messe machte deutlich: Digitale Werkzeuge entfalten ihren
Nutzen dann, wenn sie mit fundiertem Anlagenwissen und praxisnahen Prozessen
zusammenwirken.

KI, Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Mittelpunkt

Inhaltlich standen KI- und datenbasierte Instandhaltung, die frühzeitige Erkennung und
Vermeidung von Anlagenausfällen sowie die Digitalisierung und Effizienzsteigerung von
Instandhaltungsprozessen im Mittelpunkt. Fachbesucher konnten sich über unterschiedliche
Ansätze informieren – von der Erfassung und Auswertung von Betriebsdaten bis zur
vorausschauenden Planung von Wartungsmaßnahmen. Weitere Schwerpunkte waren
Anlagenverfügbarkeit, Nachhaltigkeit, Lifecycle Management, Fachkräftemangel und technische
Inspektion.

Auch Verbände, Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen brachten ihre Perspektiven ein. Mit
dabei waren unter anderem AFSMI German Chapter e.V., FIR der RWTH Aachen, FVI e.V.,
Strategische Partnerschaft Sensorik e. V., SMC der Fraunhofer -Institute und TUM iwb. Ihre Beiträge
ergänzten das Angebot der Aussteller um fachliche Einordnung und Austausch zu aktuellen
Herausforderungen der Branche.

Instandhaltungspreis: die Community stimmt ab

Zum zweiten Mal wurde der Instandhaltungspreis im Rahmen der maintenance München
verliehen. Die fünf nominierten Projekte präsentierten ihre Lösungen am Vortag der
Preisverleihung. Anschließend konnte die Community bis einschließlich 14. Oktober abstimmen.
Somit stand der Sieger erst kurz vor der feierlichen Auszeichnung fest: Schaeffler Technologies
gewann den Instandhaltungspreis 2026.

Mit Ihrem Projekt „Predictive Maintenance an Regalbediengeräten – mit kabellosen Sensoren im High Dynamic Mode“ zeigt Schaeffler, wie sich mithilfe kabelloser Optime-Sensoren im High Dynamic Mode selbst Komponenten mit sehr kurzen Messfenstern zuverlässig überwachen lassen. So können Schäden frühzeitig erkannt und notwendige Reparaturen gezielt außerhalb der Betriebszeiten durchgeführt werden – bevor es zu ungeplanten Stillständen kommt.

Nächster Halt: maintenance 2027 in Dortmund

Am 24. und 25. Februar 2027 geht die Leitmesse für industrielle Instandhaltung maintenance in
Dortmund in die nächste Runde. Sie findet erneut gemeinsam mit der Pumps & Valves statt. Die
Verbindung der beiden Fachmessen hat sich bewährt: Sie eröffnet Ausstellern und Besuchern
wertvolle Synergien rund um den zuverlässigen Betrieb industrieller Anlagen. 2027 kommen
außerdem erneut die Messen L&A und Empack hinzu. Mit einem erweiterten Angebot wird das
Messequartett größer denn je.

Quelle: Easyfairs Deutschland GmbH

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