Die weltweite Rohstahlproduktion lag in den ersten acht Monaten 2026 um 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Hauptursachen waren Rückgänge in China (-3,1 %) und im Mittleren Osten (-7,8 %). In Deutschland stieg die Produktion dagegen um 6,3 Prozent, wobei sich das Wachstum im August auf 1,7 Prozent abschwächte. In der EU sank die Produktion im August um 1,0 Prozent.
Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Stahlpreise entwickelten sich im September uneinheitlich: Warmbreitband (+1,7 %) und Feinblech
(+1,1 %) verteuerten sich, Walzdraht (-0,3 %) gab leicht nach. Die seit Juli geltenden strengeren EU-Importregeln stützten die europäischen Preise, während die schwache Nachfrage stärkere Anhebungen begrenzte. Bis Jahresende rechnet die IKB mit tendenziell steigenden Stahlpreisen.
Die Schrottpreise bewegten sich im September seitwärts bis leicht aufwärts. Für Oktober werden aufgrund höherer türkischer Nachfrage, steigender Exportpreise und guter Werksauslastung Preissteigerungen von 5 bis 10 Euro pro Tonne erwartet.
Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG



