Bis Ende August 2026 lag die globale Produktion von Primäraluminium um 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Wie in den Vormonaten war der starke Rückgang der Primäraluminiumproduktion in den Golfstaaten (-30,4%) ausschlaggebend.
Auch in Afrika sind mit -23,6 % starke Produktionsrückgänge zu verzeichnen, die auf Einschränkungen bei der Stromversorgung für den Schmelzprozess zurückzuführen sind. Das berichtet die IKB Deutsche Industriebank AG in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information. Die Aluminium-Lagerbestände an den Börsen waren im September rückläufig – an der SHFE um über 20 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Verantwortlich dafür waren unter anderem Abzüge aus asiatischen Lagerhäusern in Richtung Amerika aufgrund erwarteter Zölle. Der durchschnittliche Preis für Primäraluminium lag im September leicht über dem Vormonat.
Die IKB erwartet bis Ende des Jahres einen Primäraluminiumpreis von 3.300 US-Dollar pro Tonne in einem Band von +200 US-Dollar pro Tonne. Aliminium Alloy liegt nur knapp darunter.
Quelle: IKB Deutsche Industriebank AG



