Kunststoff-Institut und BKV bündeln ihre Expertise

Steigende gesetzliche Anforderungen und der zunehmende Einsatz von Rezyklaten stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Mit dem Verbundprojekt „Recycling 3“ bietet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid ab September 2026 praxisnahe Orientierung zu Materialien, Märkten, Regulatorik und Kreislaufwirtschaft. Projektpartner ist die BKV GmbH. Ein kostenfreies Kick-off Meeting für Projektteilnehmer und Interessierte findet am 16. September 2026 vor Ort und auch online statt.

Mit der dritten Auflage des erfolgreichen Verbundprojekts „Recycling“ startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid im September 2026 eine neue Phase der Zusammenarbeit. Ziel von „Recycling 3“ ist der Aufbau einer praxisnahen Wissensplattform rund um die Kunststoffkreislaufwirtschaft.

Vor dem Hintergrund steigender regulatorischer Anforderungen und der wachsenden Bedeutung von Rezyklaten als Wettbewerbsfaktor unterstützt das Projekt Unternehmen dabei, den Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) strategisch und technisch erfolgreich umzusetzen. Im Fokus stehen aktuelle und zukünftige gesetzliche Vorgaben, eine weltweite Marktübersicht zu verfügbaren Recyclingmaterialien sowie die Analyse von Post-Consumer-Abfallströmen und deren Verwertungswegen.

Die teilnehmenden Unternehmen erhalten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl geeigneter Materialien und die Entwicklung nachhaltiger Produktstrategien. Ergänzend werden praxisnahe Untersuchungen zur Geruchsreduktion von Rezyklaten durchgeführt. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Vorgängerprojekte werden dabei Geruchsabsorber und thermisch-physikalische Reinigungsverfahren hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht.

Starker Projektpartner: BKV bringt regulatorische und fachliche Expertise ein

Neu bei diesem Projekt ist die Beteiligung der BKV GmbH. Als Expertenplattform der deutschen Kunststoffindustrie setzt sie sich seit vielen Jahren für Ressourceneffizienz und die Kreislaufführung von Kunststoffen ein. Sie vereint Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und liefert der Branche eine fundierte Daten- und Faktenbasis für strategische Entscheidungen.

Dank ihres nationalen und internationalen Expertennetzwerks verfolgt die BKV politische und regulatorische Entwicklungen im Bereich der Kunststoffkreislaufwirtschaft kontinuierlich und identifiziert frühzeitig relevante Trends sowie zukünftige Herausforderungen. Diese Expertise fließt unmittelbar in das Verbundprojekt „Recycling 3“ ein, insbesondere bei der Aufbereitung und Bewertung aktueller sowie künftiger regulatorischer Rahmenbedingungen, der Analyse relevanter Abfallstoffströme und der Einordnung unterschiedlicher Recycling- und Verwertungstechnologien. So erhalten die teilnehmenden Unternehmen eine fundierte Orientierungshilfe, um gesetzliche Anforderungen sicher einzuordnen, technologische Entwicklungen zu bewerten und ihre eigenen Strategien für den Einsatz von Rezyklaten zukunftssicher auszurichten.

Kostenfreies Kick-off Meeting am 16. September 2026 für Projektteilnehmer und Interessierte

Den offiziellen Projektauftakt bildet das Kick-off am 16. September 2026 von 9:30 bis ca. 15:00 Uhr am Kunststoff-Institut Lüdenscheid. Die Veranstaltung kann vor Ort oder online besucht werden und richtet sich sowohl an Projektteilnehmer als auch an interessierte Unternehmen. Auf dem Programm steht ein Einblick in die Aktivitäten der vorausgegangenen Verbundprojekte sowie die Vorstellung der Inhalte und Ziele von „Recycling 3“.

Die BKV gibt in einem Impulsvortrag einen Überblick über die regulatorischen Entwicklungen und den aktuellen Stand des Kunststoffrecyclings in Europa. Ergänzend berichtet Audi aus der Unternehmenspraxis über die Herausforderungen der ELV-Regulatorik und geeignete Lösungsstrategien anhand ausgewählter Beispiele. Darüber hinaus bietet das Kick-off Meeting zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und Networking. Interessierte Unternehmen erhalten so einen umfassenden Einblick in das Projekt und den konkreten Mehrwert einer Teilnahme.

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Quelle: Kunststoff-Institut Lüdenscheid

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